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Filmscanner

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Flachbettscanner für Filme



Agfa

Canon

Epson

Diverse


Scanprogramm: VueScan


Foto-Scanner - Basisinfos


Flachbettscanner arbeiten ähnlich wie Kopierer. Die Vorlage wird auf eine Glasplatte gelegt, unter der sich ein beweglicher Scannerkopf befindet. Aufsichtsvorlagen reflektieren Licht, das von unten kommt. Transparente Vorlagen werden von oben durchleuchtet, Dafür sind spezielle Durchlichtköpfe nötig.

Filmscanner scannen Filme und Dias. Es gibt diverse Kleinbildscanner mit hohen Auflösungen. Einige Flachbettscanner können Dias und Filme scannen, doch ist ihre Auflösung trotz 'astronomischen' Herstellerangaben i.d.R. nicht befriedigend. Trommelscanner werden in professionellen Bildbereichen eingesetzt. Sie sind teuer und ermöglichen hochqualitative Scans mit hoher Schärfe und sehr guter Tonwertabstufung.

In den Scannern messen Sensoren das vom Originalbild kommende Licht, um es in digitale Informationen zu verwandeln. Am häufigsten werden CCD-Sensoren (Charge-coupled Device) verwendet. Zusätzlich werden Linsen und Spiegel eingesetzt, um eine optimale Bildwiedergabe zu erzielen. CIS-Sensoren (Contact Image Sensor) kommen ohne spezielle Optik aus. PM-Sensoren (Photomultiplier Tubes) werden in Trommelscannern eingesetzt und liefern die besten Ergebnisse.

Farbtiefe - Je mehr Bit, desto besser


Scanner unterteilen das Helligkeitsspektrum des Bildes in fein abgestufte Tonwerte. 24 Bit Farbtiefe (gleich: 8 Bit pro Kanal) ergeben pro Farbkanal maximal 256 Helligkeitsstufen. 48 Bit-Dateien (gleich: 16 Bit pro Kanal) ergeben bereits 65536 Helligkeitsstufen.

Je feiner ein Scanner die Tonwerte differenziert, desto besser wird die Bildqualität. Für Texte sind 24 Bit weit mehr als nötig. Für Fotos, deren Helligkeiten und Kontraste nicht stark bearbeitet werden müssen, sind 24 Bit ausreichend. Hat man Vorlagen, die drastische Tonwertkorrekturen benötigen, sind 48 Bit-Dateien besser. Die Scanner können intern 24 Bit, 30 Bit, 36 Bit oder andere Werte haben. Je mehr Bit, desto besser. Um Dateien mit Werten über 24 Bit zu erhalten, ist eine 48 Bit Ausgabe notwendig, da unsere Dateisysteme keine 30 Bit oder 36 Bit Dateien speichern. Scanner, die intern mehr als 24 Bit haben, also mehr als 256 Tonwerte pro Kanal, gelten als 48 Bit Scanner, weil die Ausgabe nur als 24 Bit (= 8 Bit pro Kanal) oder 48 Bit (= 16 Bit pro Kanal) erfolgen kann.

Auflösung


Die Auflösung wird definiert über die Anzahl der Pixel pro Zoll. Um eine hohe Auflösung zu erreichen, müssen die Optik und die Mechanik stimmen. Viele Flachbettscanner werden mit weit übertriebenen dpi-Angaben angepriesen. Zählen tut nur die optische Auflösung und nicht die interpolierte. Je nach Vorlage, sind andere Auflösungen empfehlenswert: Text: 300 dpi / Photos: 600 dpi / Kleinbild Dias und Negative: mindestens 1600 dpi, besser ab 2700 dpi.

Anschluss

Der klassische Parallel-Anschluss ist durch niedrige übertragungsgeschwindigkeiten aus der Mode gekommen. USB ist als unkomplizierter schneller Anschluss stark verbreitet. Fast alle aktuellen Scanner werden über USB mit Computern verbunden. Der FireWire-Port ist etwas schneller als USB 2, konnte sich aber nicht durchsetzen. SCSI-Bus: Früher waren alle (semi-)professionellen Scanner mit SCSI ausgestattet.

Software

Die meisten Scanner werden mit einer eigenen Scanner-Software geliefert. Alternativ gibt es die Programme Silverfast Ai und VueScan. Gescannter Text kann mittels eines Texterkennungsprogramm (OCR = Optical Character Recognition) in editierbaren Text umgewandelt werden.

Nachtrag Januar 2017:

3-D Scanner

Während traditionelle Scanner vor allem zum Digitalisieren von Fotos und Dokumenten dienen, erzeugt eine neue Drucktechnik ein starkes Interesse am Scannen von 3-D Objekten.

Seit einiger Zeit ist der 3D-Druck auf dem Vormarsch. Dabei handelt es sich um additive Fertigungsverfahren, die dreidimensionale Objekte herstellen. Das dafür gewählte Material, wie zum Beispiel Kunststoff oder Polymergips, wird Schicht für Schicht aufgetragen und je nach Druckverfahren miteinander verbunden. 3D-Drucktechnologien werden für verschiedene Zwecke eingesetzt und das Anwendungsgebiet wächst stetig weiter. So werden unter anderem Prototypen, Ersatzteile, Architekturmodelle, aber auch individuelle Zahnkronen oder Hörgeräte mit 3D-Druckern hergestellt. Mittlerweile ist der 3D-Druck nicht mehr nur der Industrie vorbehalten, denn es gibt Unternehmen wie beispielsweise Alphacam, die die Geräte nicht nur vertreiben, sondern additive Fertigung zusätzlich als Dienstleistung für Jedermann anbieten. Die zu druckenden Objekte können in entsprechender Software gestaltet werden. Außerdem kann man eine 3D-Vorlage über einen dreidimensionalen Scan bekommen. Ein 3D-Scanner tastet mit einem Laserstrahl das zu scannende Objekt ab und ermittelt die Entfernung dazu. So werden die Raumkoordinaten festgestellt und eine sogenannte Punktwolke wird erstellt, die aus einer Vielzahl Einzelmessungen besteht. Auch die Farbe kann erkannt und übermittelt werden. Diese Daten können wiederum an den Drucker übermittelt werden und die Fertigung kann beginnen.

 

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