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Epson
Perfection V750 Pro |
©
Autor: Thomas Gade Juni
2007 |
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Der Epson Perfection V750 Pro wird vom Hersteller als professioneller
Film- und Flachbettscanner der Spitzenklasse bezeichnet.
Er wird standardmäßig mit einem Durchlichtquelle
im Deckel und einer Beleuchtung für Aufsichtsvorlagen
im Gehäuse geliefert. Dieser Scanner ist zum Digitalisieren
von allen Filmtypen über 35mm Kleinbild bis 18x24 sowie
Fotos und Dokumente vorgesehen. Neben der epsoneigenen Scansoftware
liegen eine SilverFast® AI6-Version und MonacoEZcolor
inklusive IT8 Targets bei. Der Scanner hat eine digital
ICE Funktion. Sie dient zum Erkennen und Beseitigen von
Schmutz, Fingerabdrücken und Staub auf den Vorlagen.
ICE funktioniert mit Farbfilmen aber nicht mit konventionellen
Schwarzweissfilmen. |
| Technische |
Daten nach Angaben des
Herstellers (Auszug) |
Anmerkungen |
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| Schnittstelle |
FireWire (IEEE1394), USB 2.0 |
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| Maximale optische Auflösung |
6400 dpi |
2000 dpi sind realistischer |
| Plattform |
PC, Mac |
Linux geht auch, z. B. mit Vuescan |
| Maximale Farbtiefe |
48 Bit Farbe |
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| Maximale Grautiefe |
16 Bit (64.000 Graustufen) |
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System |
| Scan-Elementtyp |
CCD |
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| Lichtquelle |
Kaltlichtkathodenlampe |
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| Optische Dichte |
4 Dmax |
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| Medien |
| Unterstützter Medientyp |
35-mm-Film, 35-mm-Folien, Film,
Folien, Fotos, Negative, Transparencies (Transparentfolie) |
Gemeint sind Aufsichtsvorlagen
bis ca. Din A4 und Filme von Minox bis 18x24. |
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| Systemanforderungen |
| Betriebssystem |
Apple MacOS X, ab Microsoft Windows
98 Secon Edition |
Linux geht auch |
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| Sonstiges |
| Software |
Adobe Photoshop Elements, Silverfast
Ai 6, Epson Scan, Monaco EZ lite, OCR |
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| Zubehör |
Netzteil, Filmhalter für
35mm Film bis 4x5 inch, USB-Kabel, |
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| Abmessungen |
30,5 x 50,8 x 15,2 cm. |
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| Markteinführung |
Sommer 2006 |
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Hohe Nennauflösung -
Was darf man erwarten?
Theoretisch soll der Kunde das bekommen, was auf der
Packung steht. Doch wecken die hohen Nennangaben Erwartungen,
die unrealistisch sind. Mit 6400 dpi (dots per inch
= Punkten pro Inch) sollte die Strecke von einem Millimeter
so gut aufgelöst werden können, dass 250 nebeneinanderliegende
Punkte trennbar sind. Das entspricht 125 Linienpaaren
aus weissen und schwarzen Linien. In den technischen
Daten über Filme stehen Angaben zur Höchstauflösung.
Für handelsübliche Filme werden Werte zwischen
80 bis 120 Linien pro Millimeter genannt. In der Praxis
werden diese Angaben durch Mängel an der Optik,
Verwackeln, nicht 100 prozentiges Scharfstellen und
andere Faktoren nicht annähernd erreicht. Ausgehend
davon, müssten Scanner, die angeblich Auflösungen
über 4800 dpi schaffen, nahezu jede Filmvorlage
bis ins letzte Detail auflösen.
Die Epson Perfection V700 und V750 Pro schaffen laut
Hersteller bis zu 6400 dpi. Je mehr dpi (Dots per inch
/ Punkte auf einem Inch) verfügbar sind, desto
größer werden die Dateien. Angenommen, ein
1000 dpi Scan von einer Vorlage würde 10 MB groß
sein, dann benötigt die 2000 dpi Datei bereits
40 MB und für 4000 dpi benötigen 160 MB Speicher.
Wenn der Sprung von 1000 dpi zu 2000 dpi zu einer Vervierfachung
der Datengröße führt, sollten viermal
so viele Bildinformationen vorhanden sein. Mit 4000
dpi steht bereits die 16-fache Menge an Bilddaten zur
Verfügung. Je höher die dpi Zahl, desto länger
dauert das Scannen und die Nachbearbeitung.
Wenn auf einer Breite von einem Inch (ca. 25mm) 800
feine schwarze und weisse Linien gleicher Breite nebeneinander
gezeichnet werden, sollte ein perfekter 1600 dpi Scan,
diese gerade noch trennen können. Dazu müßten
sich die Linien beim Scannen deckungsgleich über
den Rezeptoren des Scansensors befinden und die dazwischen
liegende Optik nahezu fehlerfrei abbilden. Das ist niemals
der Fall. Daher verwendet man beim Vergleich von Scannern
Testtafeln mit Rastern, Mustern, Kreisen, Siemenssternen
oder einfach immer wieder dieselbe Vorlage, beispielsweise
ein scharfes Dia. Dem alten Epson Scanner 'Expression
1680' wurden in Tests maximal 1600 dpi zugeschrieben.
Seine Leistung wird von vielen Scannern, die angeblich
bis 4800 dpi auflösen, nicht erreicht. In der Regel
erreichen solche Geräte mit der vorletzten Stufe
(2400 dpi) bereits ihre maximale Auflösung, die
in der Praxis deutlich unter dem theoretisch möglichen
Ergebnis für eine dpi-Zahl liegt. Zudem muss die
Qualität der Vorlagen berücksichtigt werden.
Wenn Fotos und Filme grobkörnig und/oder unscharf
sind, bringt eine hohe Auflösung nichts.
Wieviel dpi benötigen die Bilder? Salopp formuliert,
sind 600 dpi für Aufsichtsvorlagen (Fotos auf Papier)
mehr als genug, um feinste Details herauszuarbeiten.
Kleinbildfilme (35mm Dias und Negative) werden mit 2000
dpi detailreich digitalisiert. Feinkörnige, scharfe
und detailreiche 35mm Filme sollten mit 3000 dpi und
höher gescannt werden. Es gibt Filme, bei denen
noch feinere Abtastungen mehr Details hervorbringen.
Das geht nur mit speziellen Scannern. Es ist unrealistisch,
in der Preisklasse des Epson Perfection V750 ein Gerät
zu finden, das selbst 2700 dpi als höchste Auflösung
verdientermaßen trägt.
Nicht so schön ...
Bei der Anlieferung des
neuen Scanners befanden sich auf der Unterseite
der Glasscheibe Staubfussel und ein feiner
milchiger Belag. Der ist bei Epson Flachbettscannern
nicht unüblich. Wer optimale Ergenisse
haben möchte, wird um eine Reinigung
des Glases nicht umhin kommen. Der Gehäusedeckel
läßt sich nach dem Abnehmen des
Gehäusedeckels entfernen, indem auf
der Oberseite vier Plastikschrauben mit
einen V-förmigen Schlitz rausgedreht
werden. Das ist nicht einfach, denn wer
hat schon einen solchen Schraubenzieher?
Vorsicht - das gefährdet den Garantieanspruch!
Zum Reinigen der Glasplatte nehme ich das
Mittel Optical Wonder vom Baader Planetarium.
Diese Prozedur übernimmt man auf eigene
Gefahr.
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Epson
Perfection V750 Pro |
©
Autor: Thomas Gade Juni
2007 |
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