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| EPSON
PERRFECTION 4990 PHOTO |
© Autor: Thomas
Gade |
Februar 2005 |
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Epson bringt in kurzen Abständen Flachbettscanner
mit vielversprechenden Daten auf den Markt. Der Epson Perfection
4990 löste den nur ein Jahr lang erhältlichen Perfection
4870 ab. Von einem Scanner mit einer Nennauflösung von
4800 dpi mit einem Dmax von 4.0 kann man scharfe, detailreiche
Digitalisierungen von Filmen erwarten. Inzwischen sind mehrere
Generationen solcher Geräte von Epson und Canon erschienen.
Allmählich sollten diese Geräte ihre technischen Spezifikationen
einhalten. Über den Canon 9950f wird im Internet sehr positiv
berichtet. Wie steht es mit diesem Epson?
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- USB Kabel
- Stromkabel
- 4 Filmhalter
- Epson 4990 Scanner
- Silverfast SE Software
- Epson Software (diverse Programme)
- Adobe Photoshop Elements 2 (Hmm, die aktuelle Version
trägt die Nummer 3)
- Anleitungen, Dokumente
Technische Daten:
- bis 4800 dpi optische Auflösung
- Dmax 4.0
- USB 2.0 Anschluß
Preis:
450 bis 500 €
(Februar 2005)
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Der Epson Perfection 4990 sieht gut aus. Die Vorgänger
hatten eine kratzerempfindliche rauchglasartige Deckelpartie.
Bei diesem Scanner ist man wieder davon abgekommen. Im Durchlichtdeckel
gibt es eine LED-Lichtleiste, die sich beim Scannen parallel
zur Scaneinheit im unteren Gehäuse bewegt. Das ist ein
Veränderung, die an die Scanner der 90'er Jahre erinnert.
Offenbar liefern die populär gewordenen vollflächig
leuchtenden Durchlichtflächen nicht genügend Licht
für schnelle Scans.
Für den Flachbettscanner gibt es vier Filmhalter.
Einer nimmt bis zu vier Filmstreifen Kleinbildfilm mit
je bis zu 6 Fotos auf. Die einzelnen Filmbetten haben
an einem Ende zwei Schlitze, in die man den Filmanfang
schiebt. Das erleichtert das Einlegen von Filmstreifen
mit einem Drall. Der Halter für gerahmte Dias hat
acht Plätze. Ein weiterer kann mit drei Streifen
Mittelformatfilm gefüllt werden und der letzte
faßt Filme im Format 4x5 inch.
Die maximal ausnutzbare Leuchtfläche des Scanners
würde eine großzügigere Nutzung ermöglichen.
Eng aneinandergelegt passen durchaus sechs Kleinbildfilmstreifen
auf die Scanfläche.
Für einen Scanner dieser Preisklasse sind die Filmrahmen
etwas labberig. Sie könnten steifer und massiver
sein, etwas so, wie die vom Epson Expression.
Sowohl die Durchlichteinheit als auch die Basis haben je
eine Transportsicherung. Sie sind zu deaktivieren und Epson
weist mit entsprechenden Aufklebern unmißverständlich
darauf hin.
Der Scanner wurde an einen AMD 2600+ Computer mit 1 GB Ram,
Win XP und ca. 200 GB freiem Festplattenplatz angeschlossen.
Die Installation erfolgte ohne nennenswerte Probleme. Beim
Setup kam die Meldung, dass der Virenscanner auszuschalten
sei. Vor der Inbetriebnahme des Scanners mußte ein
Neustart erfolgen.
ICE ist ein hardwarebasierte Defekt-, Schmutz- und
Stauberkennung. Die Software, die den Scan auswertet,
erkennt diese Mängel und kann sie korrigieren.
Das Verfahren ist für die meisten Colorfilme
ausgereift. Bei Kodachromes und konventionellen Schwarzweissfilmen
kann man ICE nicht oder nur stark eingeschränkt
einsetzen. Der Epson Perfection 4990 ist mit ICE ausgestattet.
Dieser Epson bietet ICE auch zur Korrektur von Aufsichtsvorlagen
an. Praktisch hat ICE vor allem beim hochauflösenden
Scannen von Filmen eine große Bedeutung. Das Verfahren
reduziert die Zeit der Bildbearbeitung enorm und funktioniert
bei diesem Scanner sehr gut.
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Auf der Verpackung des Epson Perfection 4990 gibt es
eine Darstellung, die darauf schließen läßt,
dass mit ihm Filmkontakte gemacht angefertigt werden
können. Auf dem linken Bild sieht man eine Ablagehülle
mit vier Mittelformatfilmstreifen und vier Heftlöchern
am Rand. Rechts sieht man das Ergebnis.
Leider trügt der Schein hinsichtlich der Scanfläche.
Der Screenshot zeigt die vollflächige Vorschau. Die gängigen
Filmhüllen mit DinA4 Höhe passen nicht ganz auf
die Scanfläche. Sie ist wenige Zentimeter zu kurz geraten.
So wird bei voller Bestückung einer Hülle zumindest
ein Filmstreifen angeschnitten erfaßt werden.
Das ist schade, da ein 300 dpi Scan der Vollfläche
zügig absolviert wird und eine gute 'Kontaktdatei'
ergibt, die sich hervorragend drucken läßt.
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| EPSON
PERRFECTION 4990 PHOTO © Thomas
Gade - Februar 2005 |
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