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Index - Computer

Die digitale Fotografie ist ohne Computer undenkbar. Was früher alles separat gemessen werden musste, um am Fotoapparat die richtigen Einstellungen vorzunehmen, erledigt heute die Kamera selbst mit einem integrierten Computer. Darüber hinaus werden die Kameras oder ihre Speicher an Computer angeschlossen, um die Bilder zu sichten, zu bearbeiten und zu archivieren.

Beim Fotografieren werden Helligkeiten und Farben pro Pixel gemessen, aber nicht nur diese Ergebnisse fließen in die jeweiligen Bilddateien. Sie enthalten unter anderem das Aufnahmedatum, die Uhrzeit und zahlreiche weitere Infos bis hin zu GPS Koordinaten und Blickrichtung der Kamera. Diese 'Messwerte' werden von Computern ausgewertet und bearbeitet, um als fertige Bilder angezeigt zu werden.

Im Prinzip sind digitale Kameras nur eine besondere Art der Messgeräte mit Kalibrierzertifikat, die in ihrer Gesamtheit ein großes Funktionsspektrum für alle Messaufgaben aufweisen, und deren gemessene Daten von Computern ausgewertet und u.a. grafisch aufbereitet werden.

In der digitalen Fotografie wird auch außerhalb des sichtbaren Lichtspektrums fotografiert, beispielsweise mit Ultraviolett und Infrarot. Sehr im Trend sind Wärmebildkameras zur Erstellung von Energieausweisen für Gebäude oder zur Auswertung von landwirtschaftlich genutzten Böden und in der medizinischen Diagnostik. Zudem lösen Roboter den Fotografen ab, beispielsweise fliegende Drohnen.

Hardware


  • Computer 1998 bis 2014 - Historischer Rückblick

  • Festplatten

  • Festplatten defragmentieren

  • Computer im Ölbad - gegen den Lärm

  • Eine Maus für mehrere Computer 'Mouse without Borders'

  • Dell Latitude D630 - Treiberprobleme mit Windows 7

  • Lange galt, dass EDV-Technik rasch veraltete. Die Hersteller erhöhten im raschen Tempo die Leistung der Computer und die Kapazitäten der Speichermedien. Anschlüsse wie SCSI, Firewire und USB wurden in verschiedenen Ausfertigungen mit unterschiedlichen Transfergeschwindigkeiten entwickelt.

    Als man in den 1990ern zunehmend herkömmliches Fotomaterials scannte, waren die Computer dieser Aufgabe kaum gewachsen und die Bildbearbeitung dauerte gefühlt eine Ewigkeit. Die Scanner-Technologie war um 2003 ausgereift. Seitdem gab es keine wesentlichen Veränderungen oder Verbesserungen, doch waren die damaligen Computer immer noch leistungsschwach.

    Erst um das Jahr 2010 waren hochwertige Computer so gut, dass die während eines Scanvorgangs stattfindende Bildbearbeitung nur noch wenige Sekunden dauerte. Computern aus der Zeit kann man für wenig Geld eine flotte SSD und mehr Arbeitsspeicher spendieren. Dann sind sie für Scanner genauso gut wie ihre modernsten Nachfahren. Dies ist insofern interessant, als ältere Computer noch über Anschlüsse (SCSI / Firewire) verfügen, die man heutigen gar nicht mehr findet und mit alten Betriebssystemen funktionieren. Windows XP ist für viele Scanner ideal, während diese beispielsweise mit Windows 10 ohne weiteres nicht mehr in Betrieb zu nehmen sind. Da einst hochwertigste Computer aus der Zeit um 2010 heute spottbillig sind, sollte man sie als Partner für bislang unübertroffene Scannertechnologie aus alten Tagen einsetzen, anstatt einen unverhältnismäßig hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand zu betreiben, um modernste Computer irgendwie mit einem älteren Scanner kompatibel zu machen.

    Besonders empfehlenswert sind Business Laptops von Dell (Precision / Latitude), IBM und Lenovo, die oft im kaum gebrauchten Zustand als Leasingsrückläufer dem Gebrauchtmarkt zugeführt werden. Über günstige PCMCIA Adapter (10 €) kann man fehlende Anschlüsse (USB 3.0 / SCSI...) bei Bedarf leicht nachrüsten.




    Windows Betriebssysteme


  • Windows 98 - mit 98lite abspecken

  • Windows XP - Konfiguration und Tipps

  • Windows 2000 und XP abspecken - 2000Lite/ XPLite

  • NTLite für Windows 7, 8 und 10

  • Windows 7 - Adminrechte

  • Windows 8

  • Windows 10

  • Die Softwareindustrie veröffentlicht in regelmäßigen Abständen neue Programme und Versionen. Das gilt auch für Betriebssysteme, die immer aufgeblähter werden. Die dahinter stehende Industrie muss sich irgendwie selbst erhalten und legitimiert ihre neuen Versionen mit stets der gleichen Leier: Mehr Sicherheit und vermeintlich höhere Leistungsfähigkeit.

    Da eine Krähe der anderen kein Auge aushackt, macht die gesamte Softwareindustrie mit und sorgt dafür, dass Updates von bestimmten Programmen nur noch auf neuen Betriebssystem laufen. Für 'nachwachsende' Hardware gibt es dann auch keine Treiber mehr für ältere Betriebssysteme.

    Veränderungen werden in neue Designs verpackt, die ihrerseits mit neuen Effekten, bunten Farben und trendigen Formen das Gefühl eines Fortschritts vermitteln, ohne indes immer die Leistungsfähigkeit eines Computers zu verbessern.

    Da wenige Jahre alte Computer auf dem Gebrauchtmarkt spottbillig zu haben sind, spricht nichts dagegen, sie mit einem bewährten Programm-Mix weiterhin zu betreiben, insbesondere um den Anschluss und den Betrieb älterer, aber guter Peripheriegeräte (bsp. Filmscanner) auf einfache Weise zu gewährleisten.


    Dateien


  • Dateien speichern und sichern

  • Programme


  • Index - Digitale Bildbearbeitung

  • Dragon NaturallySpeaking

  • Dreamweaver CS3 - keine FPT Verbindung. Lösung



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