Der Plustek Opticfilm 7500i AI ist ein Filmscanner für
Kleinbildfilme. Er ähnelt baulich sehr dem
Opticfilm
7200i. Auf der Website von Plustek werden zum Zeitpunkt
der Entstehung dieses Berichts beide Geräte aufgeführt.
Offenbar ist der 7500i kein Nachfolger eines bestehenden
Scanners sondern eine Erweiterung der Produktlinie. Zum
Lieferumfang gehört die Software SilverFast Ai Studio
6.5 mit einem transparenten Target zur Erstellung eines
individuellen Profils. Der Scanner wird mit der Funktion
Multi-Exposure zum mehrfachen Abtasten der Filme mit unterschiedlichen
Belichtungsparametern zur Verbesserung der Bildqualität
angeboten. Das 'i' hinter der 7500 steht für Infrarot
und weist auf das Vorhandensein einer Schmutz- und Defektkorrektur
hin.
Lieferumfang
Scanner
Netzteil
USB Kabel
zwei Filmhalter (je einer für Filmstreifen
und gerahmte Dias)
eine gepolsterte Tasche
einige Unterlagen mit Installationsanweisungen etc.
2 Software CDs mit diverser Software:
Silverfast Ai Studio 6,5 , QuickScan, die NewSoft
Presto Programme PageManager,
ImageFolio und Mr. Photo
Preise
| mit Silverfast Ai Studio 6.5 |
399 bis 475 € |
| mit Silverfast Se 6.5 |
289 bis 330 € |
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Auszug aus den technischen Spezifikationen
nach Angaben des Herstellers
| Scanfläche 36,8mm x 25,4
mm |
36,8mm x 25,4 mm |
| Auflösung |
optisch bis 7200 dpi * |
| Anschluß |
USB 2 |
| Sensor |
CCD-Farbbildsensor |
| Lampe |
Kaltkathode |
| Scanmethode |
Single Pass ** |
| Dynamikumfang |
3,5 |
* Echte 7200 dpi sind in dieser Preisklasse
nicht realistisch.
** Single Pass stimmt nicht bei eingeschalteter
Infrarotreinigung. Dazu läuft ein weiterer
Scanvorgang ab.
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Installation
Vom Installieren des Plustek OpticFilm 7200i vorgewarnt,
wurde erstmal der aktuelleste Treiber von der Plustek
Website runtergeladen und installiert. Nach dem Neustart
wird der Scanner von der auf dem Testrechner bereits vorhandenen
Software VueScan 8.4.35 Version sofort erkannt und reagiert
widerspuchslos auf alle Kommandos. Falls man es dabei
belassen möchte, sollte die Funktion QuickScan.exe
aus dem Autostart genommen werden. Sonst erscheint beim
Starten des PC die Meldung, dass Silverfast nicht richtigi
installiert wurde. Bei eingeschalteter Infrarotreinigung
finden zwei Scans statt, einer erfasst Rot-Grün-Blau
und der anderere Infrarot. Der Scanner ist im Vergleich
mit anderen Filmscannern sehr leise.
Die Installation von SilverFast wird als Twain Schnittstelle
oder als Photoshop Plugin angeboten. Letzteres läßt
sich als Einzelanwendung auch ohne Photoshop starten.
Es ist nicht nötig, Photoshop auf dem Rechner zu
haben.

Der Plustek Opticfilm 7500i mit Filmhalter für vier
gerahmte Kleinbilddias.
Hardware
Der OpticFilm 7500i ist kompakt und leicht. Die Stromversorgung
erfolgt über ein externes Netzteil. Der Scanner ist
im Betrieb angenehm leise. Es fehlt lediglich ein automatischer
Filmtransport.
Zum Einbringen der gerahmten Dias oder Kleinbildfilmstreifen
sind dem Scanner zwei Filmhalter beigelegt. Sie sind aus
Kunststoff und machen einen verläßlichen Eindruck.
Der Halter für vier gerahmte Dias wurde überarbeitet
und wirkt etwas solider. Beim Einschieben eines Filmhalters
in den dafür vorgesehenen Schlitz spürt man
Rastpunkte, die das richtige Positionieren eines Bildes
einfach machen. Mit etwas Fingerspitzengefühl geht
das prima. Die seitlichen Öffnungen des Scanners
haben Staubschutzklappen, die automatisch zufallen wenn
kein Filmhalter in dem Gerät steckt. Die Filmhalter
von Plustek sind robust und einfach zu handhaben. Der
Filmstreifenhalter sollte Nuten haben, mit denen Filme
mit starkem Drall vor dem Schließen fixiert werden.
Im Gegensatz zu vielen anderen Scannern braucht der Plustek
OptikFilm 7500i nach Eingabe eines Scanbefehls keine lange
Anlaufzeit. Es finden keine geduldheischenden Kalibriervorgänge
statt. Wenn überhaupt, gibt es sehr kurze Lampenaufwärmphasen.
Das Gerät startet zügig und trödelt auch
nicht beim Scanvorgang.
Der Scanner hat eine hardwarebasierte Schmutz- und Kratzererkennung,
für die neben dem RGB-Scan ein zweiter Infrarot-Scan
durchgeführt wird.
Automatikschalter: IntelliScan und QuickScan
An der Vorderseite des Scanners gibt es zwei Schalter
mit den Bezeichnungen QuickScan und IntelliScan. Sie erlauben
das Scannen auf Knopfdruck. Man sollte vorab schon mal
in den Menues der Software Eintellungen vornehmen mit
denen festgelegt wird, in welchem Dateiformat die Bilder
in welchem Ordner gespeichert werden. Die Funktion ist
ausreichend, um einen Großteil der Bilder einigermaßen
vorzeigbar zu machen.
Der Schalter mit der Bezeichnung 'IntelliScan' aktiviert
automatische Scans mit Silverfast. QuickScan und der PageManager
müssen dafür installiert sein. Für das
schnelle Bild zwischendurch sind diese Schnell-Funktionen
meistens ok. Anspruchsvolle Fotografen werden andere Arbeitsroutinen
bevorzugen.
| Plustek
OpticFilm 7500i Ai |
Thomas Gade September
2007 |
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