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Tutorial: Histogramm /
Tonwertkurve |
Thomas Gade / Juli 2005 |
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Das Histogramm ist eines der wichtigsten Instrumente
der Bildbearbeitung. Seine Verwendung ist einfach, doch muß
man verstehen, was es aussagt und wie man damit arbeitet.
Wer Bilder scannt, mißt Punkt für Punkt (Pixel), wie
hell die jeweiligen Stellen sind. Im 8-Bit Modus unterteilt man
die Helligkeiten in 256 Stufen. Null ist Schwarz und 255 hellstes
Weiß. Das Histogramm zählt zu jeder Helligkeitsstufe
die Anzahl der Pixel und stellt sie in Form eines nach oben ragenden
Balkens dar. Diese Balken über den jeweiligen Tonwerten liegen
so dicht nebeneinander, daß sie sich in der Grafik berühren.
Daher entsteht der Eindruck einer geschlossenen Grafik.
Rechts sieht man das Histogramm im Photoshop. Die schwarze Grafik
zeigt das Verhältnis der vorhandenen Tonwerte an. Unterhalb
des Histogramms ein Schwarz-Weiß-Verlauf. Je nach Höhe
der Grafik über einem Punkt auf dem Verlauf, kann man sehen,
wie hoch der Anteil dieses Tonwertes ist. Unterhalb des Histogramms
befinden sich im Photoshop drei Schieber. Damit können Korrekturen
vorgenommen werden.
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Das Histogramm wird auch als Tonwertkurve bezeichnet. Die Kurve
ergibt sich, indem die oberen Spitzen der Balken des Histogramms
mit einer Linie verbunden werden.
Das Programm VueScan zeigt bei Farbaufnahmen die Kurven für
die Kanäle Rot, Grün und Blau.
Im Graustufenmodus stellt VueScan eine grüne und blaue Kurve
dar. Andere Programme zeigen für den Graustufenmodus nur eine
schwarze Kurve. |
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Histogramm mit guter Ausnutzung der möglichen Tonwerte.
Ein kleiner Ausschnitt aus dem Bild zu der Kurve zeigt eine gute
Bildzeichnung von den Schatten bis zu den Lichtern.
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Hier wurden die Tonwerte auseinandergezogen und über den
darstellbaren Bereich hinaus gespreizt. Dabei entstehen Lücken
mit ungenutzten Tonwerten. Diese können im Bild sichtbare
Tonwertsprünge verursachen.

Die rot hinterlegten Tonwerte auf der linken Seite werden reines
Schwarz. Die über den rechten Rand hinausgehenden Tonwerte
werden reines Weiß.
Indem diese durchaus voneinander differenzierbaren Towertstufen
entweder auf Schwarz oder Weiß gesetzt werden, verliert
man eine Zeichnung in den hellsten und dunkelsten Bildteilen.
Eine sehr helle Wolke, die Strukturen zeigt, wird bei einer überstarken
Spreizung des Histogramms zu einer strukturlosen weißen
Fläche.
Üblicherweise kann man eine überspreizte Tonwertkurve
nicht so wahrnehmen, wie sie hier mit den rötliche eingefärbten
Partien dargestellt wird.
Stattdessen sieht man links und rechts senkrechte Balken, die
das Vorhandensein von vielen rein weißen und schwarzen Partien
signalisieren. Sie weisen darauf hin, daß bei der Korrektur
übersteuert wurde.
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In diesem Fall wurde die Tonwertkurve gestaucht. Dabei verzichtet
man auf die sehr dunklen und sehr hellen Tonwerte. Das Bild ist
kontrastarm.
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Das Histogramm der Strandaufnahme zeigt einen hohen breiten Buckel
über den hellen Tonwerten. Die Ursache ist klar erkennbar.
Der helle Himmel beansprucht die obere Bildhälfte.
Der Strand ist ebenfalls hell und enthält zudem viele mittlere
Tonwerte. Die Pflanzen stehen dunkel davor ab. Es gibt Schattenpartien
an den Dünengräsern. Rußiges Dunkel kommt kaum vor. |

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Dieses Bild hat viele dunkle Tonwerte. Von den mittleren Werten
bis zu den hellsten Partien ist die Verteilung der Tonwerte ziemlich
gleichmäßig. |

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Dieses Bild hat drei Tonwerte. Der dunkelste ist fast schwarz. Dann
gibt es ein mittleres Grau. Am stärksten ist ein sehr heller
Ton vertreten. Er ist nicht weiss, denn dann wäre der nach
oben ragende Balken genau am äußersten rechten Rand des
Grafikfeldes. |
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gestattet.
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