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Okulare
Die nachstehende Bilder entstanden 2005 anläßlich
eines Vergleichs der unterschiedlichen Typen. Dazu
wurde ein Skywatcher Mak mit 127 mm Öffnung neben
einem Zeiss AS 80/840mm Refraktor eingesetzt. Das
Verhältnis aus Öffnung und Brennweite ist
bei diesen Teleskopen hinsichtlich der Okularauswahl
unkritisch. Selbst gute Kellnerokulare können
in diesen Kombinationen sehr ordentliche Ergebnisse
liefern. Mich interessierte, ob die immer größer
werdenden Okulare besser sind wie die kleinen und
ob die billigen von Seben schlechter als die von Vixen
sind. Keines der dargestellten Okulare gehört
zu den Auge-direkt-am Glas Typen. Für jemanden,
der keine Brille trägt, sind alle hinsichtlich
des Einblickverhaltens ok.
Das 22mm Seben ED finde ich im Vergleich
mit dem Vixen LV 20mm viel besser hinsichtlich des
Einblickverhaltens, des Gesichtsfeldes und der Darstellung.
Das Vixen hat ein leicht gelbliches Bild, während
mir das Seben farbneutral erscheint. Das Vixen LV
20mm ist dreimal so teuer wie das 22 mm Okular von
Seben. Andererseits hält das 7,5mm Seben aus
derselben Serie nicht mit. Das Auge muß sehr
präzise positioniert werden sonst sieht man Schatten
oder Farberscheinungen, die nichts mit dem anvisierten
Objekt zu tun haben. Ich verglich ein Vixen LV 10mm
mit einem älteren 10 mm Plössel, welches
wahrscheinlich auch von Vixen stammt, aber keine Bezeichnung
auf dem Tubus hat. Die Bildqualität ist sehr
ähnlich. Von einer Verbesserung wegen des moderneren
Okulardesigns des LV 10mm konnte an keinem meiner
Instrumente die Rede sein. Da ich kompakt gebaute
Instrumente schätze, gebe ich dem kleinen Plössel
den Vorzug.
An manchen Okularen stört mich der Gummiwulst
mehr als er nützlich ist. Das 40mm Okluar von
Celestron muß trotz der massiven Bauweise zu
einer qualitativ minderen Sorte gehören. Sein
Bildfeld ist einfach zu klein.
Von links nach rechts:
Seben ED 7,5mm, Seben ED 22mm,- Vixen LV 20mm, Vixen
LV 10mm, Celestron 40mm,
Vixen 17mm Plössl, Vixen 10mm Plössl, Vixen
12,5mm Ortho, Meade 26mm Plössl.
Ein weiterer Größenvergleich:

Kompakte Okulare sind vielseitiger. Sie passen in
Zubehörteile für die Okularprojektion.
(Dezember 2007)
Seit einigen Monaten beobachte ich meistens mit einem
Binokular. Es ist ein relativ billiges Teil von Seben,
das aber gut funktioniert. Meine bevorzugten Okulare
sind die sogenannten Goldkanten, die als 'Eigenimport'
von Reese, Skywatcher Ultrawide, Orion Expanse und
TS-SW auf dem Markt zu finden sind. Sie sind kompakt
und haben ein großes Bildfeld. Der 'Einblick'
bei den von mir verwendeten 6mm, 9mm und 15mm Okularen
ist angenehm und die Bildqualität ist selbst
am 1:6 ED-Refraktor erstaunlich gut. Erfreulicherweise
sind diese Optiken preisgünstig. Nach ihrer Anschaffung
habe ich etliche Okulare, die sehr viel teurer sind
und von der Werbung hochgelobt werden, dem Gebrauchtmarkt
zugeführt, weil ich sie nicht mehr benutze.
(Dezember 2007)
Skywatcher Okulare

links: Vixen LV 40 mm, mitte: 25mm Sky-Watcher, rechts
Sky-Watcher 9mm
Der SKM 150 (150mm Maksutov) wird mit zwei Okularen
ohne nähere Bezeichnungen geliefert. Sie haben
9mm und 25mm Brennweite. Das 25mm Okular liefert mit
meinem Vixen ED80SF Refraktor (F = 1/7,5), dem 150mm
Mak (150mm/1800mm) und dem Celestron (200mm/2000mm)
eine gute Bildqualität. Der Einblick ist dank
des großen Einblickabstands zum Okular angenehm.
Die Bauform des Okulars wirft die Frage auf, mit welchem
Deckel dieser Okulartyp geschützt werden kann.
Andere preisgünstige Okularen (EDs von Soligor,
Seben und anderen / Goldkanten) haben wesentlich größeren
Bildfeldern
Das 9mm Okular fällt stark ab, weil das Auge
sehr nah an die Optik heran muss. Es ist relativ schwierig
ist, die richtige Position zu halten, um das Bild
gut zu sehen. Selbst das 6mm Goldkantenokular bietet
trotz seiner wesentlich kürzeren Brennweite einen
besseren Einblick.
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