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Digitalkameras
speichern Bilder auf Speicherkarten, die irgendwann
voll sind. Das Fassungsvermögen der Speicherkarten
war jahrelang gering und sie waren teuer. Daher
wurden transportable Zwischenspeicher entwickelt.
Inzwischen sind Speicherkarten mit gesteigerter
Kapazität verhältnismässig billig
geworden. Dennoch haben die kleinen Festplatten
mit Speicherkartenanschluss ihren Nutzwert,
beispielsweise zum Sichern der Daten auf einem
zweiten Speicher oder um die volle Karte unterwegs
zu entladen. Die Geräte sind etwa so groß
wie ein Stapel Spielkarten. Einige haben fast
vollformatige Farbdisplays zum Anzeigen der
Bilder; die einfachsten kommen mit einem An-
und Ausschalter sowie einem Copy-Schalter und
minimalsten Infos aus.
Das Gerät mit dem seltsamen Namen X-Photo
Bank - KX-770 ist eine externe Festplatte mit
eigener Stromversorgung über einen eingebauten
Akku. Am Gehäuse sind zwei Schächte
für diverse Speicherkarten und ein USB2
Anschluss.
Lieferumfang
USB-Kabel, gut gepolsterte Nylontasche, Treiber-CD,
X-Photo Bank KX-770, Werkzeug zum Öffnen
des Gehäuses (!), Anleitung, Ladegerät/Netzteil
Die Kurzbeschreibung auf der Verpackung lautet:
12 in 1 Card Reader, Portable Storage Device.
Dieses Modell heißt: X-Photo Bank Mini,
Model: KX-770.
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Technische Daten (Auszug)
| Größe |
125 x 75 x 23 mm |
| Zulässige Betriebstemperatur |
0°C / 70°C |
| Zulässige Luftfeuchte |
bis 90% rel. Luftfeuchtigkeit |
| Akkulaufzeit |
ca. 2 Stunden im Normalbetrieb |
| Ladezeit |
ca. 3 Stunden |
| Festplatten-Größe |
jede 2.5" HDD mit 9 mm Bauhöhe,
Kapazität unbegrenzt |
| Schnittstelle |
USB 2.0 (auch abwärtskompatibel
zu USB 1.1) |
| Unterstützte Flash-Karten |
Compactflash Card Typ I / II (CF)
IBM / Hitachi Microdrive
Smartmedia Card (SM)
Memory Stick (MS)
Memory Stick Pro (MS Pro)
Secure Digital (SD)
MultiMediaCard (MMC)
xD-Picture Card (ohne Adapter) |
| Unterstützte Betriebssysteme |
Windows 98/98SE/ME, Win 2000 mit
Treiber
Win XP ohne Treiber
Linux Kernel Version 2.4 und höher ohne
Treiber
Mac OS 8.6 - 9.0 mit Treiber
Mac OS 10.0.1 und höher ohne Treiber |
Es gibt sehr ähnliche Geräte mit den
Bezeichnungen 'DigiMate II plus', 'X-Drive2xl' etc.,
die preislich, in ihrer Art und vom Funktionsumfang
her fast identisch sind. Ungefähre Preise:
35 € ohne Festplatte, 75 € mit 40 GB und
130 € mit 120 GB (Preise im Juli 2007).
Bei der KX-770 handelt es sich um ein rechteckiges
Gehäuse, in dem eine 2,5 Zoll Festplatte nebst
einem Akku stecken. Seitlich gibt es zwei Einschübe
für diverse Speicherkartentypen, eine USB-
und eine DC 5 Volt Buchse sowie eine Reset-Taste.
Auf der Frontseite befinden sich zwei Schalter.
Einer dient zum An- und Ausschalten. Der andere
startet den Datenkopiervorgang nach Einschub einer
Speicherkarte. Das Display dient lediglich dazu,
den Status der Vorgänge und einige Hinweise
anzuzeigen.
Nutzwert:
Mein Modell wurde von allen Windows 2000 und XP
Systemen anstandslos erkannt. Es waren keine Treiberinstallationen
notwendig. An die Funktion einer universellen externen
Festplatte hatte ich bei ihrem Erwerb gar nicht
gedacht. Sie sollte unterwegs das Entladen meiner
vollen Fotospeicherkarten ermöglichen. Doch
wurde die KX-770 mit einer gepolsterten Nylontasche
geliefert. Wie praktisch! Man kann sie ohne Umstände
in den Foto-, Jacken- oder Aktentaschen mitnehmen.
Für meine Arbeit ist ein mobiler, kompakter,
unkomplizierter Speicher mit großem Fassungsvermögen
zum Transport von Treibern, Software und Arbeitsergebnissen
sehr nützlich. Die Menge der mitzunehmenden
Disketten und CDs hat sich dadurch drastisch reduziert.
Bewußt hatte ich ein preisgünstiges
Modell ohne Bildwiedergabe gewählt, weil das
Sichten der Fotos besser am großen Monitor
erfolgt. Eine erste Ergebniskontrolle wird ohnehin
mittels des Kameradisplays vorgenommen. Die Bedienung
ist nahezu idiotensicher. Einschalten, Karte reinstecken,
Kopiervorgang starten. Das Entladen einer 1 GB SD-Karte
dauert ca. 5 Minuten. Es ist kein Problem, die Dateiübertragung
in der Fototasche ablaufen zu lassen, während
man mit einer anderen Speicherkarte weiter fotografiert.
Der spätere Transfer der Bilddaten auf einen
PC geht über USB 2 zügig vonstatten.
Während eines Jahres habe ich den Akku nur
viermal geladen und das nach dem erstenmal eher
prophylaktisch, denn niemals schwächelte die
Stromversorgung. Wahrscheinlich lädt sich der
Akku auf, wenn die Festplatte mit einem Computer
verbunden ist. Falls ein Computer zuwenig Strom
über den USB-Anschluss liefert, schließt
man das Netzteil an.
Fazit:
Wer auf bunte Displays, mp3- und sonstigem Medienschnickschnack
bei einem mobilen Image-Tank verzichten kann, braucht
so ein Teil. Es ist relativ billig, nützlich
und wird rasch zu einem wichtigen Alltagsutensil.
Kleine Warnung am Rande: Mit Speichern dieses Typs,
die in Zukunft noch kompakter und leistungsstärker
werden, ist der Datenaustausch, bzw. Datenklau,
sehr einfach. Als Inhaber von schützenswerten
Daten muss man sehr aufpassen, dass sie nicht en
passant mitgenommen werden. Hier bahnt sich ein
großes Problem an, welches sich von der Film-
und Musikbranche auf andere Bereiche überträgt.
Als Arbeitgeber würde ich das Vorhandensein
jeglicher privater Geräte, die so leicht und
in solchen Mengen Daten speichern können, am
Arbeitsplatz per Betriebsordnung und Vertrag als
sofortigen Kündigungsgrund definieren.
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