Tipps für Windows
XP
Die Standardinstallationen der meisten Betriebssysteme lassen sich
nachträglich individuell anpassen. Modifiaktionen eines Systems
können ungewünschte Probleme verursachen und den Computer
im schlimmsten Fall komplett außer Kraft setzen. Wer die nachfolgenden
Tipps befolgt, tut dies auf eigene Gefahr!
Man sollte stets ein Programm zum Erstellen eines System-Images
einsetzen und mit dessen Hilfe ein selbstinstallierendes Backup
auf einer (oder mehrere) CD oder DVD produziert wird. Diese Datenträger
sind gut aufzuheben. Im Bedarsfall ermöglichen sie die komplette
Neuinstallation des Systems nebst der anderen Programme und individuellen
Einstellungen. Dafür gibt es Programme von Acronis und Symantec.
Autoplay kann regelrecht nerven, weil das System bemüht ist,
alle möglichen Dinge zu machen, wenn eine CD eingelegt wird
oder gar eine große, volle externe Festplatte angeschlossen
wird. Daher wird Autoplay deaktivert:
1 Klicken Sie auf Start und Ausführen.
2 Geben Sie gpedit.msc ein und drücken Sie [Return].
Im linken Fenster steht Computerkonfiguration und Benutzerkonfiguration.
Die folgenden Schritte werden unter beiden Punkten ausgeführt:
Doppelklick im rechten Fensterbereich auf Administrative Vorlagen
-> System -> Autoplay deaktivieren. Klick auf 'Aktiviert' und
dann auf 'Ok'.
Standardmäßig laufen weit mehr dieser Dienst-Programme
im Hintergrund, als der User wirklich braucht. Das gilt besonders
für Einzel-PCs auf, die nicht in einem Netz arbeiten.
Abstellen der Dienste: Start -> Ausführen: »services.msc«
-> Ok
Es erscheint die komplette Liste der Dienste. Per Doppelklick auf
einen Punkt erscheint der Eigenschaften-Dialog. Man kann den »Starttyp«
auf »Deaktiviert« setzen und den Dienst ausschalten.
Achtung: Einige der Dienste sind für den reibungslosen Betrieb
von Windows wichtig! Man sollte vor dieser Operation unbedingt ein
Systemimage machen, dass von einer CD oder einem anderen Datenträger
gestartet und wiederhergestellt werden kann (Programme: Norton Ghost,
Drive Image, Acronis, ...) und in kleinen Schritten vorgehen, zwischendurch
den PC neu starten, um zu prüfen, ob er noch korrekt
läuft.
| Name |
Funktion |
Empfohlene Einstellung
|
| Ablagemappe |
Mittel der Ablagemappe werden Informationen gespeichert
und können mit anderen Computern geteilt werden.
|
Deaktivieren |
| Anmelde-Dienst |
Authentifizierungfunktione für Computer in einem Netzwerk.
|
Deaktivieren, falls Einzelplatz-PC. |
| Automatische Updates |
Automatische Aktivierung des Downloads und der Installation
von Windows Updates. |
Deaktivieren |
| COM+-Ereignissystem, COM+-Systemanwendung |
Das COM+-Modul wird kaum gebraucht. |
Manuell |
| Designs |
Zur Verwaltung der XP-Designs. Brauchen Sie das?
|
Deaktivieren |
| Eingabegerätezugang |
Ermöglicht das Verwenden von vordefinierten Schnelltasten
auf Tastaturen und anderen Geräten. |
Deaktivieren |
| Fehlerberichterstattungs-Dienst |
Melde Computerfehler an Microsoft. |
Deaktivieren |
| Hilfe und Support |
Notwendig für die Windows-Hilfe. |
Deaktivieren |
| IMAPI-CD-Brenn-COM-Dienste |
XP enthält eine Brennfunktion. Wer Nero oder ein anderes
Programm nutzt, braucht diese Funktion nicht. |
Deaktivieren |
| Indexdienst |
Indiziert Datenbestände nebst Inhalten zur schnellen
Suche. Der PC wird dadurch gebremst. |
Deaktivieren |
| Kompatibilität für schnelle Benutzerumschaltung
|
Ist nur sinnvoll, wenn man einen PC mit mehreren Usern
teilt und schnell den Benutzer umschalten möchte.
|
Deaktivieren |
| Kryptografie-Dienste |
Nur sinnvoll wenn Sie mit Zertifikaten arbeiten. Werden
allerdings etwa für die Windows-Update-Seite benötigt.
|
Deaktivieren oder Manuell |
NetMeeting - Remotedesktop
- Freigabe |
Ein anderer kann über Netmeeting auf den Rechner zugreifen
und ist somit ein Sicherheits-Risiko. |
Deaktivieren |
| NT-LM-Sicherheitsdienst |
Sammelt und speichert Netzwerkkonfigurations- und Standortinformationen.
|
Deaktivieren |
| Routing und RAS |
Wird selten gebraucht. Damit werden Routing-Dienste ausgeführt.
|
Deaktivieren |
| Server |
Wird nur in einem Netzwerk benötigt. Es unterstützt
die Freigabe von Ordnern. |
Deaktivieren
beim Einzel-PC |
| Shellhardware-Erkennung |
Kümmert sich um das Erkennen von DVDs im Laufwerk.
Bringt den Auswahl-Dialog für die Start-Art. |
Automatisch,
testweise deaktivieren |
| Smartcard |
Verwaltet den Zugriff auf Smartcards: ergo nur nötig,
wenn Sie solche Karten einsetzen. |
Deaktivieren |
| Smartcard-Hilfsprogramm |
Ermöglicht die Verwendung herkömmlicher (nicht-Plug&Play-fähiger)
Smartcard-Leser am Computer. |
Deaktivieren |
| SSDP-Suchdienst |
Aktiviert die Ermittlung von UPnP-Geräten (Universal
Plug and Play) auf Heimnetzwerken. |
Deaktivieren, Sicherheitsrisiko! |
| Telefonie |
Bietet Telefonie-API-Unterstützung (TAPI) für
Programme. Wenn Sie kein TAPI benötigen, abschalten. |
Automatisch |
| Telnet |
Ermöglicht einem Remotebenutzer, sich an diesem Computer
anzumelden und Programme auszuführen. Nur für Admins,
die PCs fernsteuern möchten. |
Deaktivieren |
| Terminaldienste |
Bei Einzelplatzrechnern ist dieser Dienst sinnlos.
|
Deaktivieren |
| Universeller Plug & Play-Gerätehost |
Ermöglicht es, den Computer als Host für universelle
Plug & Play-Geräte einzurichten. |
Deaktivieren! Sicherheitsrisiko! |
| Webclient |
Ermöglicht Windows-basierten Programmen, Internet-basierte
Dateien anzulegen und darauf zuzugreifen. |
Deaktivieren |
Mehr Hinweise dazu erhält man auf der Website: www.reger24.de.
Sowohl der System-Kern als auch weitere Daten lagert XP auf Festplatte
in die PAGEFILE.SYS aus. Das macht Sinn bei PCs mit 128 MByte
Hauptspeicher. Bei 256 oder mehr MByte bremst es aber eher. Dieses
Auslagern kann man verhindern.
Öffnen Sie den Registry-Editor und suchen Sie
»HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\SessionManager\Memory
Management«.
Markieren Sie den Eintrag »DisablePaging Executive«
und setzen Sie ihn auf »1«. Wiederholen Sie das mit
»LargeSystemCache«. Danach behält XP Teile des
Kernels im RAM; die Arbeit geht schneller. Prefetch-Cache
ab und zu leeren
Die Windows-Boot-Optimierung macht den Start von Windows und Programmen
schneller
DLLs immer aus dem Hauptspeicher entfernen
XP behält die DLLs benutzter Programme noch im Speicher. So
ändert man es:
»HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Explorer«
Dort klickt man mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich
des Fensters und wählt im Kontext-Menü
»Neu | Zeichenfolge«. Diese benennen Sie »AlwaysUnloadDll«.
Klicken Sie doppelt auf den Eintrag und geben Sie als Wert »1«
ein.
indows 98 / ME: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion
Windows 2000 / XP: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\WindowsNT\CurrentVersion
Im rechten Fenster sehen Sie jetzt den Schlüssel "RegisteredOwner".
Klicken Sie doppelt darauf und ändern Sie den Wert. Mit OK
speichern Sie. Gehen Sie genauso mit "RegisteredOrganisation"
vor. Nach einem Neustart sind die Änderungen aktiv.
1. Klicken Sie auf Start/Suchen. Geben Sie nun folgende
Begriffe als in das Suchfeld ein:
*.tmp - Dies sind die bekannten Dateien, die zum temporären
Gebrauch von Windows oder Anwendungen erstellt werden.
*.gid, *.fts - Dateien mit dieser Endung werden bei der Verwendung
der Windows-Hilfe erstellt, um diese dann beim nächsten Zugriff
einen Tick schneller zu machen. Meine Meinung: Löschen!
*.~?? - Sämtliche Dateien mit dem ~ (Tilde genannt) in der
Endung (wie z.B. .~02) können gelöscht werden. Suchen
Sie dabei einfach nach .~??. Wenn Sie dagegen Dateien mit dem Tilde
am Ende suchen möchten, genügt die Eingabe von ??;. Nach
diesem Prinzip müssen Sie verfahren!
*.dmp - Dumpdateien werden von Windows XP bei Abstürzen erzeugt,
damit Profis die Ursache (evtl.) herausfinden können. Für
Normaluser ist die Datei nicht einsichtlich und kann gelöscht
werden! *.bak, *.old, *.001, *.002, *.$$$ - Dies sind Backupdateien,
die von Programmen erstellt und meist nicht mehr benötigt wurden.
Wir empfehlen: Lösche diese Daten nicht, sondern lagere sie
im Papierkorb zwischen! Wenn dann Windows und sämtliche Programme
einwandfrei laufen (was der Fall sein wird), dann kann man den Papierkorb
leeren.
Auslagerungsdatei löschen: Start -> Einstellungen ->
Systemsteuerung ->Verwaltung -> Lokale Sicherheitsrichtlinie
->Lokale Richtlinien -> Sicherheitsoptionen Hier kann man
die Option "Herunterfahren: Auslagerungsdatei des virtuellen
Arbeitsspeichers löschen" aktivieren.
Wer mit ACDSee, ThumbsPlus oder einem der vielen anderen Bildanzeigeprogrammen
seine Bilder ansehen möchte, sollte den Bildbetrachter von
Windows XP deaktivieren. Dazu geht man folgendemaßen vor:
Start --> Ausführen --> regedit
dann diesen Registry-Schlüssel suchen und löschen:
HKEY_CLASSES_ROOT\SystemFileAssociations\image\ShellEx\Conte
xtMenuHandlers\ShellImagePreview
Danach kann man den Bildbetrachter seiner Wahl einbinden (ACDSee,
XNView, IfranView, ...)
Getestete Empfehlung:
Start->Ausführen-> schreibe: gpedit.msc->Enter
Gruppenrichtlinie Computerconfiguration-> Administritive Vorlagen-
>Netzwerk->QoS-Paketplaner(Baum öffnen)
Rechte Seite "Reservierbare Bandbreite einschränken"
doppelklick
Neu geöffnetes Fenster von "nicht konfiguriert" auf
"Aktiviert" wechseln und Bandbreitenlimit (%) auf o setzen.OK
Button drücken und evtl. neu starten.
Glaube,Tool "gpedit" nur bei Professional,nicht bei Home-Edition
vorhanden.
Das sollte das letzte Bit aus einer DSL Verbindung holen.
gibt es hier: www.winfuture.de
|