Sky-Watcher
127 mm Maksutov / SKM 127
(Hinweis zur Schreibweise: Auf dem Teleskop steht 'Sky-Watcher'.
In Händlerangeboten und Foren wird auch der Begriff 'Skywatcher'
verwendet.)

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Bild links:
Der SKM 127 auf einer HEQ5 Montierung. Der Bionokularansatz
stammt von Seben. Die Montierung ist für dieses kleine
Teleskop etwas überdimensioniert, doch kann ein massiver
Unterbau nie schaden.
Technische Daten
| Teleskoptyp |
Maksutov |
| Öffnung |
127 mm / 6" |
| Brennweite |
1540 mm |
| Öffnungsverhältnis |
1:12,1 |
| Gewicht |
3,2 kg |
| Länge / Durchmesser |
knapp 40 cm |
| Scharfstellung |
Innenfokussierung |
| Preis (mit Sucher und 2 Okularen) |
ca. 350 € (Dezember 2007) |
Preis (Dezember 2007):
ca. 350 Euro mit zwei Okularen, 30mm Sucher und Transporttasche.
Die Okulare sind brauchbar und haben Brennweiten von 10mm
und 25mm. Damit werden Vergrößerungen von 60fach
und 150fach erzielt.
Konstruktion:
Äußerlich betrachtet, fallen keine Mängel
auf. Das Teleskop macht einen robusten Eindruck. Der Tubus
besteht aus Metall. Auf der Unterseite gibt es eine Schiene
zur Befestigung an einer Montierung oder auf einem Fotostativ.
Es gibt einige Bohrungen mit Fotostativgewinde. Der Skywatcher
127mm kann direkt auf eine Vixen NP Montierung geschraubt
werden. Eine Prismenschiene ist nicht vorhanden. Sie muss
vor einer Verwendung auf Montierungen mit der entsprechenden
Teleskopbefestigung angebracht werden. Der SKM 127 hat okularseitig
einen T-2 Anschluß. Das begünstigt das Anbringen
von Kameras mit entsprechenden Adaptern.
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Das Scharfstellen funktioniert über
das Bewegen des Hauptspiegels. Dabei kann durch ein leichtes
Verkippen des Spiegels beim Wechsel zwischen Vor- und Rückwärtsbewegung
das sogenannte 'Shifting' auftreten. Beim 127mm Skywatcher
Maksutov tritt dieser Effekt kaum auf.
Vergleich. links: Meade LX200 8" rechts:
Skywatcher 127mm auf einer Vixen New Polaris.
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Leistung:
Der SKM 127 ist mit einer Öffnung von 127mm bereits ein ernstzunehmendes
Teleskop. Es sammelt ca. 50% mehr Licht, als ein Refraktor mit
100mm Öffnung. Dabei ist dieses Teleskop relativ klein und
leicht. Bei guten Sichtbedingungen sind hellere Deep Sky Objekte
wahrnehmbar. Der Orionnebel läßt sich eindrucksvoll
betrachten. Für Sonne, Mond und Planeten ist dieses Teleskop
sehr gut geeignet.
Die Bildqualität wird von Temperaturunterschieden zwischen
dem Teleskop und der Umgebung beeinträchtigt. Es ist sinnvoll,
dieser Optik Zeit zu geben, sich abzukühlen der zu erwärmen
bis die Umgebungstemperatur erreicht ist. Dafür sollte man
je nach Ausgangslage bis zu 30 Minuten einplanen. Hat man sich
diese Anpassungsphase gegönnt, steht ein Teleskop zur Verfügung,
dass Vergrößerungen bis über 200x gut verkraftet.
Beim Beobachten der Sonne mit Hilfe eines geeigneten Sonnenfilters
ist eine Abschattung des Teleskops angebracht, um das Flirren
der Luft in und um das Teleskop zu minimieren.
Das Scharfstellen funktioniert über das Bewegen des Hauptspiegels.
Dabei kann durch ein leichtes Verkippen des Spiegels beim Wechsel
zwischen Vor- und Rückwärtsbewegung das sogenannte
'Shifting' auftreten. Beim 127mm Skywatcher Maksutov tritt dieser
Effekt kaum auf.
Okularseitig
Die Rückseite des Teleskops hat sechs Schrauben zum Justieren
des Spiegels, eine Drehknopf zum Scharstellen und den Okularanschluss
mit einem T-2 Gwinde. Der Innendurchmesser des Blendrohres beträgt
28mm.
Fazit
Wer ein kompaktes Teleskop mit einem exzellenten Preis-/Leistungsverhältnis
sucht, hat es mit dem SKM 127 gefunden. Es wird von einer Vixen
New Polaris (Kosten - gebraucht, guter Zustand: 100 Euro) prima
getragen und ist mit dem 30mm Sucher, den beiden Okularen und
einem Zenitprisma in der gepolsterten Tasche gut ausgestattet.
Die Bildqualität ist wirklich gut. Eventuell ist eine Justierung
notwendig, um die beste Darstellung zu erzielen, doch neigt
das Teleskop nicht dazu, sich zu verstellen und man hat in der
Regel keine Probleme damit. Hat man ein wirklich solides Fotostativ,
ist der SKM 127 mit 1500mm Brennweite gut für terrestrische,
fotografische Zwecke einsetzbar, sofern die Luft transparent
ist und nicht flirrt.
1999 - 2008 © Thomas Gade
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