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An- und Verkauf




Celestron C8

Dieses Schmidt-Cassegrain Teleskop (SCT) mit 8 Zoll / 20 cm Öffnung mit orangem Tubus in originaler Gabel wurde 1981 an seinen Erstbesitzer verkauft. Die Schmidt-Platte dieses Models ist noch unvergütet. Celestron produzierte die ersten SCTs in den 1960'ern. 1970 bestand die Palette der Celestron SCTs aus den C6, C8, C10, C12, C16 und dem C22. Die Zahlen stehen jeweils für die Teleskopöffnung in Inch oder Zoll. Der Teleskoptyp wurde schnell populär, weil große Öffnungen mit kleinen Maßen kombiniert werden konnten. Ein 20cm Refraktor war damals mindestens 3 Meter lang, sehr schwer und sehr teuer. Dagegen sind SCTs bis zum C12 von einer (kräftigen) Person im PKW transportier- und aufbaubar. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich grundsätzlich wenig an diesen Teleskopen verändert.

Das hier gezeigte Modell zeigt bei guten Sichtbedingungen (transparente Luft, wenig Flimmern etc.) trotz der fehlenden Vergütung der Schmidtplatte scharfe Bilder. Unter Astronomen haben die alten orangen Celestrons einen guten Ruf. Sie sollen handretuschiert sein, während spätere Versionen mit Massenfertigungsanlagen hergestellt wurden und angeblich etwas an Qualität einbüßten.




In der Gabelmontierung befinden sich zwei Synchronmotoren, die mit 220 Volt laufen. Es ist eine Version für den europäischen Markt. Die 'amerikanischen' Gabeln benötigen 110 Volt.



Der Okularrevolver hat vier Steckplätze. Die alten Okulare waren massiv und kompakt gebaut.





Zubehör aus den 1980'ern

Fokussierer für Schmidt-Cassegrain Teleskope.

Üblicherweise wird mit der Hauptspiegelfokussierung scharf gestellt. Beim Wechseln der Drehrichtung verkippt der Spiegel leicht. Dadurch springt das beobachtete Objekt im Okular hin und her. Dieser Effekt heißt 'shifiting'. Es ist von Teleskop zu Teleskop sehr unterschiedlich ausgeprägt. Bei starken Vergrößerungen fällt der Effekt besonders stark auf. Zur Vermeidung benutzt man nach einer groben Vorfokussierung einen zweiten Crayford-Auszug, für die Feinjustierung.





Filterdapter.

Anstatt ein Filter in ein Okular zu schrauben wird hier ein Zwischentubus mit dem Filter eingesetzt. Das erlaubt ein rasches Wechseln der Okulare.


Porroprisma

Er ermöglicht das aufrechte und seitenrichtige Beobachten durch ein Teleskop.





Kameraadapter.

Der kurze Tubus wird Teleskopseitig mit dem SC-Gewinde verschraubt. Kameraseitig kommt ein T-2 Adapter, für den es weitere Adapter für nahezu alle gängigen Spiegelreflextypen gibt, zum Einsatz.



Zenitprisma mit 1 1/4 Zoll Einsteck-Klemmhülse


8,4 - 21 mm Zoomokular. Ein frühes Modell dieses Typs. Die optische Qualität litt unter dem geringen Gesichtsfeld bei längeren Brennweiten.





Ausgleichsgewichte für Celestron Teleskope. Sie werden direkt an den Tubus geschraubt.


Stromversorgung und Steuereinheit für die alte graue Celestron Gabel.


Okularrevolver für 1 1/4 Zoll Okulare.








Beleuchtetes Fadenkreuzokular.

12,5 mm orthoskopisches (Ortho) Okular. Das Fadenkreuz kann scharfgestellt werden. In die seitliche Öffnung wird eine rote Leuchtdiode reingeschoben. In den orangen Reglerkasten steckt eine 9 Volt Batterie.




Off-Axis-Guider mit Telekompressor.





2x Barlowlinse
Die lange Version wird zwischen Zenitprisma und Teleskop eingesetzt.


6x30mm Sucher mit 90° Einblick.


Zum Ausgleich des Stativs auf unebenen Böden gibt es schraubbare Füße.



Viel Zubehör. Wer sich mit einem Teleskop aufs Feld begeben möchte, sollte sein Zubehör gut organsieren. Es gehören eine Menge Kleinteile dazu.







1999 - 2008 © Thomas Gade

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