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| Microtek
ArtixScan 120tf / Polaroid Sprintscan
120 |
Thomas Gade |
September 2006 |
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Filmhalter


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Kleinbild - Filmstreifen
Der Filmhalter für Kleinbild (35mm) ist für
bis zu 6 Aufnahmen auf einem Filmstreifen ausgelegt. Die
Basis besteht aus Metall und einem hochklappbaren Rahmen
aus Plastik.
Es gibt 5 Stege, die genau an den Zwischenräumen
der Bilder positioniert sein soll(t)en. Bei den meisten
Filmen stimmt das einigermaßen, doch gibt es welche
mit unregelmäßigen oder deutlich abweichenden
Abständen. Theoretisch sind die Stege unter dem Film
unnötig. Sie tragen nicht dazu bei, ihn flacher zu
halten. Dazu wäre von der Oberseite ein Gegendruck
notwenig. Legt man die Filme korrekt mit der Schichtseite
nach unten ein, haben viele Filme sowieso eine leichte
Wölbung nach oben.
Wozu braucht man diese Stege? Die Microtek Software sowie
SilverFast und Vuescan erkennen, dass der Kleinbild-Filmhalter
im Scanner steckt. Sie sind in der Lage, die einzelnen
Bilder korrekt zu finden, wenn ihre Position mit den Fenstern
übereinstimmt. Damit wird das Scannen einzelner Bilder
oder des gesamten Filmstreifen vereinfacht. Doch ist bei
dem Verfahren Vorsicht angebracht.
Das exakte Positionieren der Filmstreifen erfolgt mittels
des zuklappbaren Plastikrahmens. Er hat an der dem Film
zugewandten Seite an vier Stellen jeweils drei kleine
Noppen, die beim Runterklappen des Rahmens in die Perforation
einrasten. Durch Vor- und Zurückschieben des in der
Länge beweglichen Rahmens werden die Filme positioniert.
Das ist heikel, weil Filme, die nicht nach oben gewölbt
sind, über die Stege geschliffen werden und dabei
Kratzer bekommen können.
Wer mit VueScan arbeitet, ist nicht an die vorgesehe Positionierung
gebunden. Nach einem Vorscan wird der Rahmen um das erste
Bild gezogen und der Abstand von Bild zu Bild (Bildlänge
plus Zwischenraum in Millimetern) eingeben. Danach funktioniert
der Batchscan. Wendet man dieses Verfahren an, können
die Stege rausgesägt und die Noppen am Rahmen abgefeilt
werden. Das hat zudem den Vorteil, dass auf 35mm-Filmen
aufgenommene Panoramabilder gescannt werden können.
Vergleich des Microtek ArtixScan 120tf Filmhalters (unten)
mit dem filigranen Gegenstück
vom Polaroid Sprintscan 35 Plus (oben):
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Kleinbild - Gerahmte Dias
Der Filmhalter für gerahmte Kleinbilddias besteht
aus Plastik. Er ist groß genug dimensioniert, um
alle Diarahmensorten leicht einlegen zu können. Trotz
des Kunststoffs, ist die Konstruktion ausgereift.
Wie beim Filmstreifenscanner erkennen die Scanprogramme
Microtek, SilverFast Ai 6 und VueScan die einzelnen Bilder
und können sie automatisch der Reihe nach abarbeiten.
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Mittelformat - Filmstreifen
Wie der Filmstreifenhalter für Kleinbild hat auch
der Mittelformathalter eine Metallbasis und einen auf-
und zuklappbaren Plastikrahmen zum Fixieren der Filme.
Die Metallbasis hat keine Stege, obwohl diese ein eventuelles
Durchhängen der breiteren Filme verhindern. Hier
wären verschiebbare Stege angebracht, um die verschiedenen
Formate der Mittelformatfilme zu berücksichtigen.
(4,5x6 / 6x6 / 6x7 / 6x8 / 6x9) Der Scanner kann maximal
eine Länge von 9 cm in einem Durchgang digitalisieren.
Mehr Spielraum gibt die Schraube am Schrittmotor nicht
her. Wer auf längeren Bildern Panoramabilder macht,
muss sie in Teilen scannen und anschließend zusammenfügen.
Das ist mit entsprechenden Programmen (z.B. Panorama Factory)
keine große Aktion, dennoch irritiert es anfangs.
Gerahmte Mittelformatdias passen nicht in diesen Halter.
Wie scannt man sie?
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