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Linotype Saphir Ultra II Flachbettscanner Thomas Gade September 2006 Seite 1   2   3  


Der Scanner ist solide gebaut.


Der Saphir Ultra 2 hat eine große Durchleuchtfläche.



Der Deckel läßt sich problemlos abheben, um die Scheibe von innen zu reinigen. Leider ist das bei vielen Consumer-Scannern heute nicht mehr möglich.

Der Scanner wurde für Profis gebaut, die ihr Handwerk verstehen und mit einem Densitometer umgehen können. 1998, im Erscheinungsjahr des Scanners, waren die Marketingabteilungen nocht nicht so dreist, Flachbettscanner mit stark übertriebenen Werten anzubieten. Daher dürften die vom Hersteller genannten Spezifiaktionen einigermaßen realistisch sein. Der Dmax wird mit 3,4 angegeben. In anderen Veröffentlichungen wird ein Dynamikbereich von 3.3 genannt, was ein Dmin von 0,1 bedeutet. Was das in der Praxis bedeutet, wird sich beim Scannen von Filmen zeigen. Der Dynamikumfang ist so hoch, dass fast jede denkbare Aufsichtsvorlage exzellent gescannt werden sollte. Der Tonwertumfang der meisten Filme sollte ebenfalls differenziert zu digitalisieren sein. Für Farbdias ist der Dmax grenzwertig. Dank der großen Durchlichtfläche sind mit dem Saphir Ultra II auch große Glasnegative zu scannen. Darunter gibt es nicht wenige, die sehr helle (transparente) Zonen neben sehr dunklen Bereichen haben. Der Dmax dieses Scanners könnte in solchen Fällen nicht ausreichend sein.

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