Der Scanner wurde für Profis gebaut, die ihr Handwerk
verstehen und mit einem Densitometer umgehen können. 1998,
im Erscheinungsjahr des Scanners, waren die Marketingabteilungen
nocht nicht so dreist, Flachbettscanner mit stark übertriebenen
Werten anzubieten. Daher dürften die vom Hersteller genannten
Spezifiaktionen einigermaßen realistisch sein. Der Dmax
wird mit 3,4 angegeben. In anderen Veröffentlichungen wird
ein Dynamikbereich von 3.3 genannt, was ein Dmin von 0,1 bedeutet.
Was das in der Praxis bedeutet, wird sich beim Scannen von Filmen
zeigen. Der Dynamikumfang ist so hoch, dass fast jede denkbare
Aufsichtsvorlage exzellent gescannt werden sollte. Der Tonwertumfang
der meisten Filme sollte ebenfalls differenziert zu digitalisieren
sein. Für Farbdias ist der Dmax grenzwertig. Dank der großen
Durchlichtfläche sind mit dem Saphir Ultra II auch große
Glasnegative zu scannen. Darunter gibt es nicht wenige, die
sehr helle (transparente) Zonen neben sehr dunklen Bereichen
haben. Der Dmax dieses Scanners könnte in solchen Fällen
nicht ausreichend sein.
| Linotype
Saphir Ultra II Flachbettscanner |
09-2006 |
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1999 - 2008 © Thomas Gade - Jede Veröffentlichung
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