Teleobjektive dienen in der Regel dazu, kleine
Ausschnitte des Blickfeldes groß darzustellen.
Je nach Brennweite des Objektivs erfaßt
es einen mehr oder weniger großen Bildwinkel.
Objektive mit langer Brennweite haben die Wirkung
eines Fernrohres und 'vergrößern'
einen Bilddteil aus der Ferne. Die hier verglichenen
Optiken haben Brennweiten zwischen 400 - 600mm.
Für gute Fernaufnahmen mit starken Teleobjektiven
benötigt man ein sehr gutes, solides Stativ
und transparente ruhige Luft, die nicht stark
flimmern darf. Alle der genannten Objektive
sind brauchbar, doch zeigen starke Detailvergrößerungen,
dass hier große Unterschiede bestehen.

Wirkung von Teleobjektiven. Die Aufnahmen wurden
vom selben Standpunkt mit demselben Abstand
zum Motiv aufgenommen.
Brennweiten von links nach rechts: 55mm, 300mm,
500mm. (Kamera: Pentax K20D mit einer Sensor-Größe
von 23.4 x 15.6 mm)
Die Testkandidaten:
Sigma Ultra-Mirror 8/500mm Spiegelobjektiv.
Es ist solide gebaut und sieht gut aus. Moderne
Varianten sind in der Regel kürzer.
Soligor Mirror Lens. Maksutov mit 90mm Öffnung
und 500mm Brennweite. Die Optik ist gleichermaßen
Teleskop und Teleobjektiv.
Tokina SD 5,6/400mm. Solider Tubus mit vor-
und zurückschiebbarer Streulichtblende.
Es hat eine Stativschelle, in der das Objektiv
gedreht werden kann. Das ist praktisch, um Horizonte
exakt auszurichten oder leicht zwischen dem
Hoch- und Querformat zu wechseln.
Pentax smc DA 55-300mm mit einem 2x Soligor
C/D7 Macro Tele-Converter.