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ACDSee Pro (Version 8.0) |
Thomas Gade März
2006 |
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RAW - Dateien

Die RAW-Verarbeitung enthält ein Histogramm mit Reglern. Man
kann die Farbe des Bildes einstellen
und Einstellungen zur Schärfe und Detaildifferenzierung nebst
Rauschunterdrückung vornehmen. Die Werte lassen sich
speichern und in einer Stapelverarbeitung verwenden.

Man beachte die Einstellungen am Histogramm.
Der rechte Regler (kleines weisses Dreieick) wurde an das rechte
Ende
der Tonwertdarstellung geschoben. Das Bild wird heller.

Die Gradationskurve
erlaubt eine Manipulation, in diesem Falle eine Erhöhung, des
Kontrastes.

Das Werkzeug 'Zuschneiden' ermöglicht den Ausschnitt der gewünschten
Bildpartie.
Grundsätzlich verändern RAW-Konverter keine RAW-Dateien.
Für jedes Bild wird eine Befehlskette eingegeben, die besagt,
wie die jeweiligen Dateien individuell interpretiert werden sollen.
Nach der Bearbeitung werden die Dateien als Tiff oder Jpg (auch
in anderen Formaten) gespeichert. Andere RAW-Konverter wie RawShooter
erzeugen größere Vorschaubilder, mit deren Hilfe individuelle
Korrekturschritte eingegeben werden. Zu jedem Bild wird ein Befehlssatz
gespeichert. Nach dem Bearbeiten eines Bildordners erzeugt eine
Stapelverarbeitung die gewünschten Tiffs oder Jpgs. Das Eingeben
der Bearbeitungsschritte geht an der Vorschau schneller als mit
ACDSee Pro, welches jeder RAW-Dateien zur Eingabe und Anwendung
der Bearbeitungsschritte unmittelbar öffnet. Beide Verfahren
haben ihre Vorteile. Zum Erfassen einer größeren Bildmenge
ziehe ich RawShooter vor.
Vor dem Archivieren der Bilder sollte man sie in 16-Bit-Tiffs (oder
48Bit / RGB) mit einer der oben erwähnten Methoden umwandeln
und mit IPTC-Informationen versehen. Archivdateien werden grundsätzlich
nicht oder nur moderat geschärft.
1999 - 2008 © Thomas Gade - Jede Veröffentlichung ist
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gestattet.
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