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RAW-Konverter |
Thomas Gade November
2005 |
Seite: 1 2 |
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Preis: 1040 €, update
einer älteren Version 290 €.
Die aktuellste Version des Altmeisters Photoshop
aus dem Hause Adobe ist ein hervorragendes Programm
und gilt als das Maß aller Dinge in der
Bildbearbeitung.
Photoshop enthält ein Werkzeug zum Konvertieren
von RAW-Dateien. Die Bilder werden nach der
Eingabe der Korrektureinstellungen im Photoshop
geöffnet und können weiter bearbeitet
werden. In Verbindung mit dem phantastischen
Lens Correction Plugin kann man exzellente Dateien
erzeugen.
Zum schnellen Bearbeiten einer größeren
Menge Bilder ist Photoshop nicht empfehlenswert,
da die Bilder einzeln aufgerufen werden müssen.
www.adobe.com
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Preis: Bibble Pro - 129
$, Bibble lite - 69$
Bibble Pro enthält viele Instrumente, wie
zur Korrektur der Vignettierung oder zur Beseitigung
von Farbsäumen, Noise Ninja und weitere.
Bibble Pro 4.9 hat eine ordentliche Automatikfunktion,
mit der verhältnismäßig viele
Fotos ohne langwierige individuelle Voreinstellungen
akzeptabel konvertiert werden. Man muss sich mit
diesem Programm vertraut machen, um bestmögliche
Ergebnisse zu erzielen. Da RawShooter nicht weiter
entwickelt wird, wäre Bibble Pro eine gute,
preislich attraktive Alternative.
Uns fiel ein Schwachpunkt auf. Sehr helle Bildstellen
können falsch interpretiert werden. Auf der
rechten Seite des Öltanks wird die hellste
Stelle rosafarben.
www.bibblelabs.com
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RAW-Dateien wurden erst im Jahre 2005
für ein breiteres Publikum interessant. Viele Fotografen
verfügen über gute Bildbearbeitungssoftware,
die jedoch nicht mit den RAW-Formaten kompatibel ist.
Daher sind spezielle Programmen zur Umwandlung der RAWs
in gängige Bildformate notwendig. Das dürfte
ein vorübergehender Zustand sein, bis die etablierten
Bildprogramme mit RAW-Dateien umgehen können.
Wichtig: Der Cache Ordner
Wer mit einem RAW-Konverter arbeitet, sollte wissen,
wo der Cache (Vorschauordner) des Programms ist. In
ihm werden massenhaft Dateien angelegt, die jeweils
zu einer bestimmten RAW-Datei gehören. So kommen
schnell einige Hundert Megabyte zusammen. Wenn man keinen
Grund hat, diese Daten zu speichern, sollte der Cache-Ordner
geleert werden. Festplatten mit großen Kapazitäten
sind preiswert, doch müssen diese nicht sinnlos
mit Datenschrott gefüllt werden. Um die Dimensionen
der Datenmengen zu verdeutlichen, nenne ich ein paar
Dateigrößen für Dateien im Cache der
Programme: Bibble - 2,6 MB / RawShooter - 647 kb / Capture
One - 1.964 kb. Im Silverfast DC Cache Ordner sammeln
sich 35 MB große Dateien pro 6-Millionen-Pixel-Bild
an. Sie fallen pro Bild an und werden nicht nach der
Arbeit automatisch gelöscht!
RAW-Konverter unterscheiden sich hinsichtlich ihrer
Ergebnisse. Das nachfolgende Bild zeigt eine Treppe
an einem weißen Öltank. Durch die Rundung
des Tanks wurde das Sonnenlicht unterschiedlich stark
reflektiert und war auf der rechten Seite des Bildes
am hellsten. In natura war die Kante ziemlich grell.
Bibble Pro 4.4 kam mit diesem Motiv nicht so gut zurecht
wie RAWShooter Essentials. Rechts unten, neben dem Schatten
wurde ein unschöner rötlicher Fleck sichtbar.
Der Tank im Bibble Bild bekam einen rötlichen Überzug,
obwohl das rote umlaufende Rohr eine geringere Rotsättigung
aufwies als im RAWShooter-Ergebnis. Das mit Bibble konvertierte
Bild, eine 16-Bit Tif-Datei, ließ sich nicht mit
ACDSee 2.4 anzeigen aber mit Photoshop CS2 öffnen.
Oben an der oberen Kante des Tanks erzeugte Bibble Pro
eine Zeile, die zu hell ist.
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| links: Bibble Pro 4.4 |
rechts: RAWShooter Essentials |
Frühe RAW-Konverter wie Capture
One waren spezielle Profi-Programme und wurden ab 2002
zu gesalzenen Einführungspreisen auf den Markt
gebracht. Das Aufkommen von günstigen digitalen
Spiegelreflexkameras um die Jahreswende 2004/2005 bewegte
viele ambitionierte Fotoamateure zu einem Wechsel von
der konventionellen zur digitalen Fotografie. Unter
ihnen gab es viele, die Dunkelkammererfahrung haben
und mit einem RAW-Konverter das Werkzeug bekamen, um
ihre Bilddateien optimal auszuschöpfen. Aus einem
kleinen Nutzerkreis wurde eine breite Gruppe, welche
Wert auf den RAW-Modus legt. Durch diesen Trend wurden
verschiedene Softwareentwickler zur Produktion von eigenen
Lösungen motiviert.
Mittlerweile gibt kostenpflichtige und kostenlose Raw-Programme.
Erfreulicherweise ist eines der schnellsten und leistungsfähigsten
Programme, RAWShooter Essentials, kostenlos.
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