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Adobe Photoshop CS2 / CS3


© Thomas Gade

Adobe Photoshop ist ein Bildbearbeitungsprogramm und stammt vom Softwareunternehmen Adobe Systems. Photoshop wurde 1990 eingeführt und etablierte sich rasch als Standard der Bildbearbeitung, woran sich bis heute nichts geändert hat.

Der Softwarehersteller Adobe ist seit langem erfolgreich bemüht, mit seinen Produkten zu Bildbearbeitung auf allen Gebieten sowie im Webdesign und im Layout führend zu sein und kaufte in der Vergangenheit Unternehmen wie Macromedia auf, die bessere modulare Lösungen anbieten. Adobe setzt den Standard und dominiert weite Teile der Software für mediale Produkte.
Die Fachwelt kommt um Adobe nicht umhin. Das verschafft dem Softwaregiganten eine gewisse Narrenfreiheit und Adobe entwickelt Programme, die riesige Datenmengen auf den Speichern der Anwender belegen. Dank niedriger Preise für Festplatten mit großen Speichervolumen sieht man darüber hinweg, doch wer die Entwicklung der Computertechnik während der letzten 30 Jahre bewusst erlebte, kann sich eines gewissen unangenehmen Gefühls dabei nicht erwehren, denn ein Grundpfeiler des störungsfreien und flotten Betriebs eines Computers besteht in einem schlanken Softwaremix ohne überflüssige Dienste und Module. Insbesondere die geforderte permanente Internetanbindung ist vielen ein Dorn im Auge.


Adobe Photoshop CS2



Adobe setzt auf eine konstante Internetanbindung seiner Nutzer, um sicherzustellen, dass sie Lizenzen für die Produktverwendung bezahlt haben. Die Aktivierung und Registrierung erfolgt online. Inzwischen kann man viele Produkte von Adobe nicht mehr als Offline-Programm kaufen, sondern nur im Abo buchen, sofern der Rechner an das Internet angeschlossen ist. Auch andere Unternehmen testen diesen Option, doch so konsequent, wie Adobe diesen Weg geht, machen es nur wenige.

Nicht wenige konservative Nutzer steigen aus der Weiterentwicklung aus, denn sie bietet vielfach kaum noch Vorteile. Im Jahr 2013 veröffentlichte Adobe eine Liste mit Downloadlinks und Seriennummern für die CS2 Produkte. Adobe wollte sich damit aus der Verantwortung eines Supports befreien. Diese als veraltet geltenden Produkte wurden aus einem Aktivierungsverfahren herausgenommen und können dennoch verwendet werden. Vergleicht man Photoshop CS2 mit dem aktuellen Photoshop CC bietet die jüngere Version für ganz viele Nutzer nur wenige wesentliche Vorteile. Das inhaltsbasierte Füllen von Bildstellen mag dazu gehören sowie die Möglichkeit des Arbeitens mit Dateien mit mehreren Gigabyte Größe. Doch im Großen und Ganzen bietet CS2 fast alles, was das Fotografenherz begehrt. Ergänzende Anforderungen zur Bearbeitung von RAW-Dateien oder zum Verwalten eines Bildarchivs erfüllen andere Programme sehr gut, auf die man selbst mit der neusten Photoshop Version nicht verzichten kann

Adobe Photoshop CS2

Photoshop CS2 war die letzte Version, die mit Dateien, die mit früheren IPTC-Editoren beschriftet wurden, kompatibel war. Alle folgenden Versionen verunstalteten oder löschten die mühsam erstellten Eintrage ohne jede Vorwarnung.

Photoshop CS2 enthält kein Setupmenue zur Auswahl der benötigten Komponenten. Jedoch kann man die Installation durch das Löschen verschiedener Dateien und Ordner mächtig entschlacken:

Zu löschende Dateien und Ordner Pfad
Image Ready.exe 19,5 MB    
Image Ready Default Actions 0,2 MB    
ImageReadyStyles.asl 0,6 MB    
Beispiele 65,7 MB    
alle bis auf de_de 1 MB   Adobe Photoshop CS2 - Legal
alle Sprachordner bis auf de_DE 1,9 MB   Adobe Photoshop CS2 - Activation
Adobe ImageReady Only 0,5 MB   Adobe Photoshop CS2 - Zusatzmodule
Digimarc 0,5 MB   Adobe Photoshop CS2 - Zusatzmodule

Zu löschende Anwendungen

Adobe Bridge 1.0 76 MB    
Adobe Help Center 1.0 80,7 MB    
Adobe Stock Photos 1.0 4,8 MB    
       
Total gelöscht 251 MB    
       
Verbleibend 128 MB    



Adobe Photoshop CS2. Überflüssige Dateien im Ordner Activation. Die blau markierten Ordner können gelöscht werden.

Anschließend belegt Adobe Photoshop CS gerade mal 128 MB auf dem Rechner. Nach der Rosskur startet man den Rechner neu und checkt die Registry mit CCleaner auf ungültige Einträge, die mit dem Programm gelöscht werden.

Störungsfreies Arbeiten - Updater ausschalten

(für Windows)

Eigentlich kann man im Updater eingeben, dass keine gesucht und ausgeführt werden, doch richtig los ist man ihn damit nicht. Arbeitet man als Admin, wird der extrem nervige Adobe Updater hiermit deaktiviert. Man kopiert folgende Zeilen in eine leere Textdatei (txt):


Windows Registry Editor Version 5.00
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Adobe\Updater]
" Enterprise"=dword:00000001


Die Datei wird als "DisableAUM_Updates.reg" gespeichert und der Texteditor geschlossen. Mit einem Doppelklick auf diese Datei wird die Information in die Registry geschrieben und der Updater für alle CS2 Produkte damit deaktiviert.

Arbeitet man als Benutzer mit eingeschränkten Rechten auf einem Computer, nützen die Modifikationen, die man als Admin für das Adminkonto eingerichtet hat, nichts. Photoshop CS2 wird beim Starten gnadenlos darauf hinweisen, dass der Updater nicht gestartet werden kann und die Eingabe eines Adminpasswortes fordern. Um sich davon zu befreien, sind in dieser Datei einige Einträge zu ändern: AdobeESDGlobalApps.xml
Am besten bedient man sich der Suche des Dateimanagers, um sie in der Partition C zu finden. Man kann die Datei mit einem Texteditor öffnen und sucht diese Zeilen: < IsEnabled>1</IsEnabled>
In jeder wird die 1 gegen eine 0 ausgetauscht. Updates für Adobes Programm werden anschließend manuelle ausgeführt, falls man darauf Wert legt.

2013 - Adobe CS 2 kostenlos

Anfang Januar 2013 veröffentlichte Adobe eine Liste mit Downloadlinks und Seriennummern für CS2 Produkte. Das Unternehmen beendete seinen Support und Aktivierungsvorgänge für CS2 Programme. Damit Kunden, die jene gekauft hatten, sie weiterhin installieren konnten, wurden sie öffentlich freigegeben.


Januar 2013 - GIGA APPLE

Adobe dazu: Adobe hat die Aktivierungs-Server für CS2-Produkte und Acrobat 7 aus technischen Gründen deaktiviert. Die genannten Produkte wurden vor mehr als sieben Jahren veröffentlicht, lassen sich auf vielen modernen Betriebssystemen nicht ausführen und werden nicht mehr unterstützt.

Doch nicht gratis? Erst einige Tage nach der Veröffentlichung, meldete Adobe, dass die Software nicht von Benutzern ohne gekaufte Lizenz verwendet werden darf. Ob das in Deutschland rechtlich relevant ist angesichts der zuvor bedingungslos erfolgten Veröffentlichung der Seriennummern und Downloadlinks, ist fraglich.


Januar 2013 - Netzwelt



Adobe Photoshop CS 3

2008 © Thomas Gade

Die zehnte Version des Bildbearbeitungsprogramms Adobe Photoshop heißt Photoshop CS3. In den vergangenen Jahren entwickelte sich dieses Programm stetig weiter. Eine volle 16-Bit Kompatibilität und Werkzeuge wie der Reparaturpinsel, die Lichter- und Schattenoptimierung, die Korrektur der Fehler von Aufnahmeoptiken und vieles mehr wurden realisiert. Die RAW-Dateien der Digitalkameras stellen nicht zuletzt aufgrund ihrer Uneinheitlichkeit große Herausforderungen an Bildbearbeitungsprogramme. Adobe schafft(e) es immer wieder, das Spitzenprodukt zu entwickeln. Wie die jüngere Vergangenheit zeigte, werden dazu auch Konkurrenten aufgekauft, deren Produkte danach vom Markt verschwinden oder in der Palette von Adobe auftauschen.

Photoshop CS 3 ohne Setup-Optionen

Leider wird diese Entwicklung von einer Unart begleitet, die schon mit CS2 spürbar wurde. Es gibt kein Setup-Menue mehr, welches dem Installierenden erlaubt, eine Auswahl der gewünschten Programmkomponenten vorzunehmen, um überflüssiges wegzulassen. War es mit einem kleinen Hilfsprogramm wie CCleaner noch möglich, nach einer CS2 Installation Adobe Bridge und anderes zu entfernen, geht das bei CS3 nicht mehr. Bei dessen Installation werden 1,1 Gigabyte Daten auf dem Rechner gespeichert. Das ist allerhand. Betrachtet man im CCleaner die lange Liste der (nicht deinstallierbaren) Komponenten, kommt unweigerlich die Frage auf, was damit bezweckt werden soll. Zudem kennen wir aus der EU-Rechtssprechung die Auseinandersetzungen mit Microsoft um Komponenten wie den Internet-Explorer oder dem Media-Player im Windows Betriebssystem. Diese Debatten lassen Adobe

Probleme mit IPTC Einbettungen

Mit Photoshop CS 3 führt Adobe eine andere Form der Einbettung von IPTC-Einträgen ein. Problematisch ist dabei, dass die IPTC-Texte in älteren Dateien oder von Programmen, die noch herkömmlich einbetten, verunstaltet werden. Die Umlaute und Sonderzeichen (wie ß) werden durch sinnlose Zeichengruppen ersetzt. Deshalb sollte man Dateien aus der Zeit vor Photoshop CS 3 sicherheitshalber mit Photoshop CS 2 handhaben.



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