ROC wurde neben weiteren Plugins von dem Unternehmen
Applied Science Fiction (ASF) entwickelt und später
von Kodak unternommen. Es dient zur Korrektur von farbstichigen
Fotos. Das Plugin wird nach der Installation zum Bestandteil
von Bildbearbeitungsprogrammen, die Photoshop-Plugins
akzeptieren.
Viele Farbfotos sind im Laufe der Jahre ausgeblichen
und farbstichig geworden. Mit dem ROC-Plugin für
Photoshop, IrfanView und andere Programme, ist das Wandeln
des Scandateien von solchen Vorlagen in Bilder, deren
Farben natürlich wirken, häufig ein Kinderspiel.
Es gelingt nicht immer, aber für manche Scanserien
von rötlich gewordenen Abzügen oder Dias ist
dieses Programm ein äußerst nützliches
Werkzeug.
Ursprünglich war ROC wahrscheinlich für den
professionellen Fotofinisher Bereich gedacht. Seinen
Durchbruch erhielt ROC durch seine Implementierung in
die Software der Nikon Scanner. Andere Hersteller von
höherwertigen Scannern zogen nach. Jedoch ist das
in den Scannerprogrammen enthaltene ROC eine Basisversion.
Screenshot von Digital ROC Pro im Photoshop.
Für gute Ergebnisse ist der Einsatz
des ROC Professional Plug-In anstelle der Version ohne
'Pro' im Namen sinnvoll, weil nur die Pro-Version die
Möglichkeit bietet, Vorgaben für den 'Black-Clip'
und 'White-Clip' einzugeben. Um möglichst keine
Zeichnungsverluste in den Tiefen und Lichtern zu haben,
setzt man beide Werte auf 0.001. Standardmäßig
sind hier nach der Installation höhere Werte eingetragen,
die nicht günstig sind, wenn die Bilder als Masterdateien
mit maximaler Tonwertauflösung von den dunkelsten
bis zu den hellsten Partien aufweisen sollen.
Fazit:
Unverzichtbar zum Digitalisieren von alten, farbstichig
gewordenen Farbfotos.