Fotoliteratur
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Einige
begreifen es nie. Wie belichtet man korrekt? Vor einer
schwarzen Wand soll rechts unten in der Ecke ein kleiner
weißer Hund fotografiert werden. Der soll mit
guter Zeichnung auf dem Foto vor dem dunklen Hintergrund
zu sehen sein. Muß man nun stärker oder schwächer
belichten als die Automatik vorschlägt? Ein Grundverständnis
des richtigen Belichtens ist für gute Fotos unabdingbar.
Belichtungsmessung, Adrian Bircher,1989, Verlag Photographie,
ISBN 3-7231-7800-6 |
Die Neue Foto - Schule von Hans Windisch erschien 1938 in
der siebenten Auflage (121. - 130- Tausend). Dr. E. Vogels
Taschenbuch der Photographie wurde 1922 in Berlin in einer
Überarbeitung von Karl Weiss als 37. Auflage (211. bis
230. Tausend) von der Union Deutsche Verlagsgesellschaft auf
den Markt gebracht. Für beide Bücher gab es weitere
Auflagen und ihre Stärken zeigen, wie gut diese Bücher
über viele Jahre von den Lesern angenommen wurden. Labortechnik
ist eine Datensammlung zur Entwicklung von Filmen mit verschiedenen
Entwicklern und gewünschten Gammawerten und der Verarbeitung
von Fotopapieren. Es erschien erstmals 1982 von High Speed
Foto in Berlin. Die erste Auflage von Agfacolor von Dr. Heinz
Berger erschien 1950. In den Folgejahren wurde das Werk aktualisiert.
Es greift die Grundlagen der Farbfilme und -entwicklung auf
und ist umfassend illustriert. Exzellente Nachschlagewerke
sind die Großhandels-Kataloge der Fotobranche. Es lohnt
sich, ein paar davon in der heimischen Bibliothek zu haben.
Wenn man sie mit einem Abstand von 10 Jahren vorliegen hat,
kann man gut die Entwicklungen der Fototechnik verfolgen und
gleichzeitig feststellen, dass es seit Jahrzehnten ausgereifte
Lösungen gibt, die selbst im digitalen Zeitalter hochinteressant
sind. Beispielsweise Stative, Balgengeräte, Aufhellblitze,
Filter etc.
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Geschichte der Fotografie |
Zu diesem Thema gibt es viele gute Werke. Dazu zählen
die Klassiker von Beaumont Newhall, Hermann Krone und Wolfgang
Baier.
Hermann Krone - Photographische Urmethoden (1907)
Beaumont Newhall - Geschichte der Photographie (1937)
Wolfgang Baier - Quellendarstellungen zur Geschichte der Fotografie
(1964 - Jahresangabe unter der Einleitung 1961)
Das Werk von Wolfgang Baier ist eine vielfältige, umfassende
Zusammenstellung von originalen Korrespondenzen und alten
Quellen. Hermann Krone (1827 - 1919) befaßte sich seit
1843 bis ins hohe Alter mit Fotografie. Er verfaßte
eine umfassende Beschreibung der fotografischen Verfahren
des 19. Jahrhunderts, die er allesamt aus einer langjährigen
Tätigkeit als Fotograf kannte und hinterließ eine
große Menge Tafeln mit aufgeklebten Fotografien, die
er für Lehrzwecke verwendet hatte.
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Digitale Fotografie - Scannen |
Es gibt ausgezeichnete Websites, die von engagierten Privatpersonen
oder Fachhändlern, die sich ausführlich mit fotografischen
oder fototechnischen Fragen befassen. Ich nenne hier einige
bekannte Sites. Zudem gibt es gute Fachforen.
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Der BVPA
gibt jedes Jahr ein Buch heraus, welches interessante
Artikel über die kommerzielle Bildarchivszene enthält.
Es spiegelt den aktuellen Stand der professionellen
Dateispeicherung, Verwaltung und Bilderzeugung wider.
Das Begleitheft 'Bildhonorare' enthält zudem eine
Übersicht über marktübliche Vergütungen
für Bildnutzerrechte. Das Buch 'Der Bildermarkt'
besteht aus Beiträgen über Fotorecht, Honorare
und Kosten, Digitale Fotografie, Künstlersozialversicherung,
Fotoarchivierung, Restaurierung, Verwertungsgesellschaften
und Selbstdarstellungen der im BVPA zusammengeschlossenen
Fotoagenturen. Ganz gewiß findet man in diesem
Buch keine reißerischen Vorstellungen von moderner
Technik sondern die Praktiker, die täglich ihren
Lebenunterhalt im Bildermarkt sichern, berichten über
aktuelle Fragen und Themen.
Weitere Infos: www.bvpa.org |
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Unter
den aktuellen Büchern, fällt das Werk von
Winfried Schwolgin auf. 'Digitale Dunkelkammertechnik'.
Er verfolgt den Ansatz, Bilder mit preiswerter Software
zu scannen, bearbeiten und zu verwalten. Er beginnt
mit einem Exkurs über Farbmanagement. In seinem mit
vielen Screenshots illustrierten Buch zeigt er die Anwendung
der Bildbearbeitung PictureWindow Pro 3.5, das Scanprogramm
VueScan und andere Programme. Es enthält nützliche
Anregungen und wer aufgrund dieses Buches auf die Anschaffung
einer teuren SilverFast Version verzichtet und stattdessen
VueScan nimmt, wird im nachhinein mit dem hohen Preis
des Buches (42 €) seinen Frieden machen. Interessant
ist der Hinweis auf das Druckprogramm Qimage. Es bietet
eine hervorragende Bildoptimierung für den Druck.
Bezugnehmend auf den Buchtitel vermisse ich als Schlußkapitel
den hemdsärmeligen Umgang mit Tinten, Druckern und Papier.
Das Erstellen eines ‚richtigen' Fotos zum in die Hand
nehmen, fürs Album oder gar eine Ausstellung sind üblicherweise
die Hauptanliegen der konventionellen Dunkelkammerbücher.
2004, dpunkt.verlag, ISBN 3-89864-304-2 |
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'Digitalisieren
von Dias und Negativen' von Sascha Steinhoff. Er hat
sich intensiv mit Nikon Scan, VueScan und Silverfast
beschäftigt. Autodidakten, die sich in das Gebiet
des Scannens und weiterer Bearbeitungsschritte einlesen
möchten, steht hiermit ein sehr gutes Werk zur
Verfügung. Wie so manches Buch des dpunkt.verlages
ist es aufgrund des Preises von 42 € kein Schnäppchen.
Doch das muß man bei einem Fachbuch, welches aufgrund
seines EDV-orientierten Inhaltes rasch seine Aktualität
verlieren wird und für eine relativ kleine Zielgruppe
bestimmt ist, wohl in Kauf nehmen.
2005, dpunkt.verlag, ISBN 3-89864-352-2 |
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Zwei dünne
Taschenbücher von Hans Götze: 1. Perfekte Positive,
2. Perfekte Negative.
Götze arbeitet gründlich und genau. Wer diese
Bücher durcharbeitet, lernt viele Kniffe der Laborarbeit
kennen. |
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Kompendium
der Photographie von Dr. Edwin Mutter. Es sind drei
Bände, die sich jeweils mit den Grundlagen der
Photographie, den Negativ- und Positivverfahren befassen.
Diese in rotes Leinen gebundenen Bücher erschienen
in den 1960'er Jahren im Verlag für Radio-Foto-Kinotechnik
in Berlin. Sie enthalten Rezepte und sehr fundiertes
Grundlagenwissen, das bis heute in der konventionellen
Fototechnik aktuell ist. |
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Praktische
Rezeptsammlung für Fach- und Amateurphotographen.
Hans Spörl, Leipzig, Liesegangs Verlag - M.Eder.
Mir liegt die sechste Ausgabe aus dem Jahr 1921 vor.
Wenn man bedenkt, dass die Schwarzweissfotografie seit
Einführung der Fotografie auf denselben Grundlagen
basiert, dann ist dieses Buch mit einem alten Küchenrezeptbuch
vergleichbar, dessen Zubereitungsanleitungen für
Speisen noch immer aktuell sind. Die späteren Fertigchemikalien
von Tetenal, Kodak, Agfa und anderen sind nur Varianten
der vielen Möglichkeiten der Laborbäder. Mit
diesem Werk von Spörl und dem o.g. Kompendium der
Photographie wird man umfassend über die Substanzen
des Schwarzweisslabors informiert. |
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| Das große Fotofehlerbuch' von Kurt Frische
erschien 1958 im Fotokino Verlag-Halle. Es befaßt
sich nur mit Schwarzweiss-Fotos und Negativen. Hier
werden sichtbare Fehler dargestellt und ihre Ursachen
beschrieben. Das Buch enthält viele Bilder
und sehr nützliche Texte. Wer alte Fotos sammelt
und bei den alten Bildern auf merkwürdige Erscheinungen
stößt, kann mit Hilfe dieses Buches viele
offene Fragen beantworten. |
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Fotoarchivierung - Fotokonservierung |
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Der Fotorestaurator - Fachzeitschrift des Vereins zu
Förderung von Arbeit, Forschung und Bildung e.V.
/ Berlin
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Conservation
of Photographs, 1985 Eastman Kodak Company, ISBN 0-87985-352-2
Sehr gutes Buch über die Bewahrung von Fotomaterialien
mit vielen hervorragenden Illustrationen. Kodak hat
mit einer in den 80'er Jahren erschienenen Buchreihe
hervorragende Nachschlagewerke zur konservatorisch korrekten
Archivierung von Fotografien auf den Markt gebracht.
Viele Folgewerke beziehen sich eindeutig auf diese 'Urschriften'.
Die hier genannten Veröffentlichungen von Kodak
sind seit Jahren Standardwerke der Fotoarchive. |
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Care
and Identification of 19th-Century Photographic Prints,
James M. Reilly, 1986 Eastman Kodak Company, ISBN 0-87985-365-4.
Zu dem Buch gibt es eine lange ausklappbare Tafel, auf
der die Oberflächen der unterschiedlichen Bildtypen
bei ca. 30 facher Vergrößerung dargestellt
werden. Es ist eine große Hilfe, um mit einem
schwach vergrößernden Stereomikroskop Materialbestimmungen
durchzuführen. Wer dieses Buch in die Hände
bekommt und mit Leidenschaft eine umfangreiche Fotosammlung
betreut, muss dringend ein Stereomikroskop haben.
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Das
Unternehmen Monochrom gibt jährlich einen aufwendigen
Katalog heraus, in dem viele Ratschläge zum Archivieren
von Fotografien stehen. Es werden alle möglichen
Arten von Hüllen, Aufbewahrungsbehälter, Fototechnik
und so weiter angeboten. Aus dem Text geht hervor, welche
Materialien zu welchen Fotos passen. Der Katalog ist
hervorragend als Ausgangsmaterial für intensive
Internetrecherchen geeignet. Das Besuch einer Monochromfiliale
kann teuer werden.
Weiter Infos: www.monochrom.com |
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Der Fotorestaurator -
Fachzeitschrift des Vereins zu Förderung von Arbeit,
Forschung und Bildung e.V. / Berlin
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Digitales Bildarchiv II
Wie digitalisiert man Bilder? Welche Programme sind
geeignet?
- Archivwerkzeuge
Entwicklung einer Archivstrategie. Museologen im Spannungsfeld
zwischen traditionellen Konservierungmethoden und moderner
IT Technologie.
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Archiv im Internet
Bildbestände im Internet präsentieren. Workshop.
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