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Entwicklung abfotografierter Negative zu Positiven

Index: 1. Negativ zu Positiv 4. ACDSee Ultimate
  2. Scharzweissnegative 5. SilverFast HR
  3. Lightroom  

2015 © Thomas Gade

Der Film spielt als Aufnahmematerial nur noch eine Nebenrolle. Allerdings gibt es sehr viele entwickelte Filme aus vergangenen Zeiten. Vielfach besteht der Wunsch, sie zu digitalisieren. Möglich ist dies mit speziellen Filmscannern, die jedoch relativ langsam sind. Alternativ fotografiert man die Dias und Negative ab. Mit guter Technik und Arbeitsweise sind die Ergebnisse mindestens ebensogut wie beim herkömmlichen Scannen.

Jedoch sind Negative eine besondere Herausforderung, weil die Tonwert der Bilder auf dem Filmstreifen umgekehrt sind. Was in natura hell ist, zeigen Negative dunkel, während die Schatten hell sind. Genauso verhält es sich mit den Farben.

Vom Negativ zum Positiv - Verschiedene Methoden


Wir stellen verschiedene Wege zur digitalen Entwicklung von Negativen zu Positiven vor. Dabei unterscheiden wir zwischen Farbnegativen und Schwarzweißnegativen.

Colornegative



Invertieren der Tonwerte reicht nicht

Bislang können RAW-Konverter abfotografierte Farbnegative nicht selber stimmig interpretieren. Leider reicht es nicht, die digitalen Kopien einfach zu invertieren, weil man damit farbstichige Bilder mit falschen Helligkeiten und Kontrasten erzeugt.

Folgende Faktoren sind dafür maßgeblich: Die Farbnegative sind nicht zum Scannen konzipiert worden, sondern Bestandteile eines fotochemischen Verfahrens, das farbige Abzüge auf Papier ergibt. Theoretisch sind negative und positive Farben eindeutig definierte Farbtöne, die jedoch im Farbnegativ nicht exakt so vorkommen. Zudem bleichen sie allmählich aus und zwar unterschiedlich bei den verschiedenen Farbstoffen. Die transparenten Filme sind zudem rötlich, orange oder bräunlich eingefärbt. Dies nennt man Maskierung.


Index - Farbnegativentwicklung

ACDSee Ultimate 8

Adobe Lightroom

MakeTiff / VueScan

MakeTiff / SilverFast HDR 8


Schwarzweißnegative



Bei Schwarzweißnegativen entfallen die Farben. Deshalb sind sie mit RAW-Konvertern und Photoshop leicht zu bearbeiten. Zunächst werden die Tonwerte umgekehrt. Anschließend passt man die Helligkeit und den Kontrast an. Damit ist die Entwicklung zum Postiv im Wesentlichen beschrieben.

Index - Schwarzweißnegative entwickeln:

ACDSee Ultimate 8

Adobe Lightroom

Photoshop
 

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