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Spektive sind spezielle
Fernrohre für einäugiges Beobachten.
Sie vergrößern stärker als
die handlicheren Feldstecher (auch: Ferngläser),
die zwei Okulare und zwei Objektive haben.
Feldstecher für freihändiges Beobachten
vergrößern üblicherweise
zwischen 7 bis 10x und haben Objektive mit
Durchmessern zwischen 20 bis 50mm.
Ein gutes Stativ ist unabdingbar für
ungetrübte Beobachtungen. Besser als
der Linhof Kugelkopf ist ein guter Videonkopf
mit gebremster Nachführung. Der Velbon
Vel-flo 10, der über Ebay gebraucht
zu bekommen ist, trägt Spektive sehr
gut.
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Das Nikon Fieldscope hat eine ED82 hat eine Sonnenblende,
die bei Gebrauch nach vorne geschoben wird.
Spektive werden häuifg
mit Zoomokularen angeboten. Grundsätzlich
ist das in Ordnung, doch bieten Festbrennweiten
besonders bei geringen Vergrößerungen
in der Regel ein weiteres Bildfeld. Zumindest
ein Okular mit Festbrennweite im unteren
bis mittleren Vergrößerungsbereich
sollte man sich neben dem Zoom gönnen.
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Digiscoping oder Digiskopie.
Wie heißt es denn nun? Egal. In den
vergangenen Jahren setzte sich das sogenannte
Digiscoping durch. Hinter dem Okular wird
eine Digitalkamera montiert, um durch das
Spektiv zu fotografieren oder zu filmen.
Es fungiert als starkes Teleobjektiv.
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Carl Zeiss Jena 'Asiola' - 63mm / 420mm Brennweite
Die Frage ist schnell
beantwortet: Spektiv und Fernglas ergänzen
sich. Sie gehören zusammen. Mit dem
Fernglas hat man eine bessere Übersicht
und Orientierung, beispielsweise zum Aufspüren
von Tieren in einer Landschaft. Das Spektiv
vergrößert die Motive stärker
und ermöglicht Detailstudien. Wenn
man bei einer Wanderung nicht das volle
Gepäck mit schleppen möchte, ist
die Mitnahme eines Fernglases sinnvoller.
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Voyager II Maksutov. Öffnung 70mm / 860mm Brennweite.
Das kleine Gerät vergrößert stark:
38-114x. 45° Einblick
Nahezu alle modernen
gängigen astronomischen Teleskope haben
einen 2" und/oder 1,25" Okularanschluss.
Daher gibt es ein riesiges Angebot an untereinander
austauschbaren Okularen von verschiedenen
Herstellern. Gute Exemplare sind preiswert
zu bekommen, auch wenn der Markt für
besonders anspruchsvolle und ausgabefreudige
Kunden allerlei teueres Zeug bereithält.
Spektive haben eigene Anschlüsse, die
meist nicht mit dem Astrozubehör kompatibel
sind, was bedauerlich ist.
Daher lohnt sich ein vergleichender Blick
in den Astroladen. Dort gibt es kleine kompakte
APO Refraktoren mit 70 bis 90mm Öffnung.
Sie haben meist eine 2" oder größere
Scharfstelleinheit und können mit Amiciprismen,
Zenitspiegeln und Weitwinkelokularen genutzt
werden. Diese kleinen Apo-Refraktoren sind
nicht ganz so handlich wie ein Nikon Fieldscope
82 ED oder seine Pendants von Zeiss, Leica,
Swarovski aber vielseitiger und mit ausreichend
gutem Zubehör ausgestattet sogar billiger,
wenn man nicht zu den teuersten Okularen
greift. Zum Fotografieren mit der Spiegelreflex
sind die Apo-Refraktoren im primären
Brennpunkt und mit Okularprojektion gut
einsetzbar. Dafür lohnt sich die Anschaffung
eines Bildfeldebners aus dem Astrohandel.
Die entsprechenden T2-Adapter zum Anschluss
der Kameras sind günstig zu haben.
Ein guter Apo-Refraktor kann bei entsprechenden
Sicht- und Lichtbedingungen eine Vergrößerung
vertragen, die doppelt so groß ist
wie sein Objektivdurchmesser in Millimetern.
Demnach sollte ein 80mm Apo eine 160x Vergrößerung
bringen, die natürlich nur bei lichtstarken
Objekten wie dem Monde oder einem hellen
Planeten Sinn macht. Spektive mit demselben
Objektivdurchmesser bleiben darunter. Ihre
Grenze liegt bedingt duch das Okularangebot
bei ca. 60x bis 75x.
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