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Computer zu laut

Lösung: Im Ölbad versenken

Thomas Gade

Laute PCs nerven. Das gilt besonders für Desktops und Tower, die im Büro und am heimischen Arbeitsplatz zu finden sind. Zu den Geheimtipps unter den teilweise skurrilen Gegenmitteln gehört das Versenken des Computers in ein Ölbad. Ein stabiles Aquarium ist das ideale 'Computergehäuse'. Die herkömmlichen Festplatten und CD/DVD-Laufwerke bleiben im Trockenen. Eine SSD, in der sich keine drehende Speichermedien und bewegliche Abtastköpfe befinden, könnte auch im Öl versenkt werden. Das funktioniert, weil Öl einerseits Wärme ableitet, jedoch keinen Strom leitet.


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Der Film auf YouTube belegt es und im Web gibt es weitere Erfolgsmeldungen.

Achtung: Nachahmung auf eigene Gefahr! Wer sich daran wagt, muss die Sicherheitsgebote im Umgang mit stromführender Technik beachten. Zudem kann heißes Öl in Brand geraten.

Skurriles Experiment oder immer noch aktuell?

Laute Lüfter sind in modernen Kleincomputern kaum noch zu finden. Power-User, die leistungsstarke Anwendungen fahren, sind nach wie vor auf den konventionellen PC oder mindestens einen leistungsstarken Laptop angewiesen und müssen somit noch immer die entsprechende Geräuschkulisse ertragen.

Laute Technik gegen leise austauschen

Wer Computer überwiegend zur Kommunikation und zum Surfen im Web nutzt, kann stille Technik verwenden, nämlich Tablets und Smartphones.


Apropos laut und leise

Während früher laute Computer nervten, gehen die Ruhestörungen heute vor allem auf öffentlich und lautstark geführte Gespräche anderer zurück sowie auf Meldegeräusche vieler Smartphones. Das Abschalten von Piepstönen, die Nutzung des eingebauten Vibrationsalarms und etwas Rücksichtnahme sind weniger abenteuerlich als das Versenken von Technik in ein Ölbad.


 

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